George Clooney: Raubkunst ist jetzt in den USA

Hollywoodstar George Clooney erzählte, dass viele Kunstobjekte aus den Wirren des Zweiten Weltkriegs in den USA gelandet seien

George Clooney, 52, staunte, dass manche beschlagnahmte Kunstobjekte der Nazis aus dem Zweiten Weltkrieg immer noch nicht aufgetaucht sind.

Der Schauspieler schrieb und inszenierte "Monuments Men - Ungewöhnliche Helden" und spielt auch die Hauptrolle darin. Der Film handelt von einem Team, das während des Zweiten Weltkriegs die von den Nazis beschlagnahmte Kunst wieder aufspürt. Der Star kann gar nicht glauben, dass die Objekte immer noch nicht bei ihren eigentlichen Besitzern gelandet sind. "Kuratoren, Historiker und Museumsdirektoren wissen, dass Meisterwerke, Stücke aus tausenden Jahren Kulturgeschichte, viele Sachen, die in dieser weltgrößten Schatzsuche aufgespürt wurden, sich in den USA befinden", erzählte George Clooney der "New York Post". "Es wird offiziell immer noch danach gesucht. Es gibt immer noch eine Jagd danach. Es wäre nett, sie zurückzubekommen."

Der Thriller basiert auf dem Buch "Monuments Men: Auf der Jagd nach Hitlers Raubkunst" von Robert M. Edsel. Als der Hollywoodstar das Werk las, wollte er es sofort auf der Leinwand verwirklichen. "Nachdem ich das Buch gelesen hatte, war ich fasziniert. Um mich noch mehr zu informieren, bedeckten Experten für mich die Wände mit Karten und Kunstobjekten - es war ein einwöchiger Kurs über die Geschichte des Zweiten Weltkriegs. Wir drehten im vergangenen Jahr bis Juli. Nach New York wird es noch Premieren in L.A., Berlin, Paris und London geben."

George Clooney wird sein Projekt auch bei der Berlinale zeigen, die heute Abend in der deutschen Hauptstadt beginnt.

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