George Clooney: Lieber Kanzlerin als Papa

Schwer zu glauben, aber wahr: George Clooney hat eine Schwäche für kleine deutsche Frauen. Die deutsche Kanzlerin hat es ihm besonders angetan, für Kinder kann er sich dagegen immer noch nicht erwärmen

Für einen Aprilscherz wäre es ohnehin noch zu früh: George Clooney outet sich ganz ernsthaft als großer Fan Angela Merkels. Er würde die Kanzlerin gern einmal verkörpern.

Im Interview mit der Zeitschrift "Emotion" sprach er über sein Faible für Merkel und gestand, dass er sie schon lange im Visier habe: "Wenn ich mir aussuchen dürfte, welches politische Oberhaupt ich mal spielen will, würde ich Angela Merkel wählen", so der Hollywood-Star gegenüber der Zeitschrift. "Ich wollte immer gern eine kleine deutsche Frau sein."

George Clooney

George und die Frauen

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Derzeit rührt er kräftig die Werbetrommel für seinen neuen Film "Die Iden des März - Tage des Verrats", in dem es um den amerikanischen Präsidentenwahlkampf geht. Darin spielt er nicht nur die Hauptrolle, George hat auch Regie geführt. Der für einen Oscar hoch gehandelte Streifen thematisiert, wie in der Politik Macht und Moral aufeinander prallen und oftmals moralische Prinzipien zugunsten eines Wahlkampfsiegs aufgegeben werden. "Die Politik wird sich ändern. Die Leute wollen wieder Menschen wählen, die mehr tun, als nur ihren eigenen Job zu sichern oder reichen Minderheiten zu gefallen", so Clooney über seine Motivation für den Film.

Dass Politiker Fehler machen, sehe er nicht als das größte Problem, sondern, dass sie damit nicht ehrlich umgehen: "Fast jeder hat doch mal einen Joint oder eine Wasserpfeife geraucht. Ich glaube, es wäre am einfachsten, Politiker würden ihre Karriere mit einem General-Schuldbekenntnis beginnen: 'Ja, ich hab's getan!' Persönliche Skandale müssen raus aus der Politik, sonst gibt's bald keine Politiker mehr."

Auch abseits der Hollywood-Produktionen gibt Clooney sich als politischen Menschen. Mehrfach war er als UN-Botschafter im Einsatz, die Kandidatur seines Vaters für den US-Kongress unterstütze er nach Kräften. Er wird als Integrationsfigur für die amerikanischen Demokraten gesehen - ohne je selbst ein Amt angestrebt zu haben.

Auch heute hat er im wirklichen Leben noch keine politischen Ambitionen - ebensowenig wie er sich Kinder wünscht, auch nicht mit seiner neuen Freundin Stacy Keibler. "Wenn man Kinder haben möchte, dann von ganzem Herzen", so der 50-Jährige gegenüber "Emotion". "Aber ich habe dieses drängende Verlangen nicht, also sollte ich es nicht tun."

eal/smb

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