Game of Thrones: Es gibt kein Remake der letzten Staffel

Viele Fans waren unzufrieden mit der letzten Staffel von "Game of Thrones". Eine Petition für ein Remake findet bei HBO aber kein Gehör.

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Die Beschwerden zahlreicher "Game of Thrones"-Fans bringen nichts. Eine Online-Petition forderte, die achte und letzte Staffel der Hitserie noch einmal zu drehen. Der Programmchef von HBO, Casey Bloys, nahm dazu nun Stellung. Er erklärte, es habe keine ernsthaften Überlegungen gegeben, die Geschichte, die von einigen Zuschauern und Kritikern als enttäuschend bezeichnet wurde, neu zu schreiben.

Das Finale von "Game of Thrones" lief im Frühjahr. Fans beklagten anschließend unter anderem zu vollgepackte Episoden und unglaubwürdige Wendungen in der Handlung. Eine Petition auf "Change.org", in der gefordert wird, dass HBO die Staffel "mit kompetenten Autoren" neu auflegt, hat mehr als 1,6 Millionen Unterstützer.

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"Nur wenige Schattenseiten"

Bloys erklärte nun laut "Entertainment Weekly" auf der Television Critics Association's Presse-Tour in Beverly Hills, es gebe nur wenige Schattenseiten bei einer äußerst beliebten Serie wie "Game of Thrones". Eine davon sei aber, dass die Fans eine starke Meinung dazu haben, was ein zufriedenstellendes Ende sei. Und er fügte hinzu, dass er die Leidenschaft der Fans für die TV-Show, die auf den Romanen von George R. R. Martin (70) basiert, sehr schätze.

Trotz des Gegenwinds vieler Fans konnten sich die Showrunner gerade über einen Rekord von 32 Emmy-Nominierungen freuen. Zudem hatten auf HBO noch nie so viele Zuschauer für eine Serienfolge eingeschaltet wie für das Finale von "Game of Thrones".

Ein Prequel der Serie ist bereits in Arbeit. Eine Pilotfolge soll in Irland gedreht worden sein und das Material sehe "wirklich gut" aus, erklärte Bloys Medienberichten zufolge. In der Serie, die Jahrtausende vor dem Original spielt, wird Naomi Watts (50) zu sehen sein. Auf die Frage, ob die teilweise negativen Reaktionen auf das "Game of Thrones"-Finale Einfluss auf das Prequel haben, antwortete Bloys: "Überhaupt nicht."

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