Gala Concert: RABEA

In unserer Konzert- und Interviewreihe "Gala Concert" stellen wir Ihnen regelmäßig aufstrebende und aufregende Künstler sowie bekannte Größen der Musikbranche vor. Dieses Mal durften wir die Cellistin, Sängerin und Songwriterin RABEA bei uns begrüßen.

RABEA

Eine Songwriterin mit abgeschlossenem Mathestudium, Gänsehautstimme - und Cello? Das geht! Glücklicherweise hat Rabea ihre jahrelange Leidenschaft dem Klassenzimmer vorgezogen. Zur Freude zahlreicher Fans tourte sie im Frühjahr 2020 erneut mit ihrer Band durch Deutschland und begeistert mit ihrem selbst komponierten, vielschichtigen Indie Pop. 

Ihre erste EP "Ask For The Moon" erschien im Februar 2019. Seitdem arbeitet die studierte Gymnasialpädagogin nicht nur fleißig an weiteren Songs, sie tourt auch unermüdlich durch kleine Clubs, Bars und Konzertsäle. Als Musikerin wurde sie zudem von Michael Bublé für seine Konzerte in Westdeutschland eingespannt - und spielte vor bis zu 15.000 Besuchern.

Sarah Knappik

"Das war einfach nur Selbstschutz"

Sarah Knappik
Sarah Knappik war 2011 beim RTL-"Dschungelcamp" eine der schillerndsten Kandidatinnen.
©Gala / Brigitte

Das GALA Concert im Verlagshaus Gruner + Jahr spielte RABEA zusammen mit Elin Bell und Fabian Huch.

Woher kam die Idee, Popmusik und Cello miteinander zu verbinden?

Seitdem ich denken kann, ist das Cello mein Instrument. Als Sechsjährige begann ich zu spielen und habe sehr lange die klassische Richtung eingeschlagen. Gesungen habe ich aber schon immer lieber moderne Musik. Einige Musikerfreunde haben mich dann ermutigt, die ungewöhnliche Kombination "Cello plus Pop" in meinem eigenen Songwriting auszuprobieren. Den Mix aus meinem akustischem Instrument und den elektronischen Klängen der Band, zum Beispiel durch eine E-Gitarre oder Drum Pads, finde ich sehr spannend.

Welche Künstler haben Sie auf Ihrem Weg beeinflusst?

Musikalische Vorbilder habe ich in dem Sinne nicht. Aber wir alle hören im Tourbus gerne Interpreten wie Jack Garrat, London Grammar oder Bon Iver. Sie kommen unserem Stil vielleicht am nähesten. Und die Band HAIM mag ich sehr, von ihr sind meine neueren Songs inspiriert.

Welche Ziele würden Sie in den kommenden Jahren gerne erreichen?

Ganz klar ein Album aufzunehmen. Und ich würde mich freuen, wenn unsere Musik größere Kreise zieht und noch mehr Menschen zu den Konzerten kommen. Auch wenn ich die Atmosphäre in ganz großen Hallen fast schon zu anonym finde (Anm.: Rabea spielte einige Konzerte mit Michael Bublé vor bis zu 15.000 Gästen), da mag ich unsere kleinen Venues sehr viel lieber. Aber es war natürlich eine tolle Erfahrung.

   

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