Gael García Bernal: Ehrenpreis in Locarno

Völlig überwältigt nahm Gael García Bernal in Locarno einen Ehrenpreis entgegen. Filmen sei so, als ginge man zusammen ins Bett, erklärte der mexikanische Schauspieler

Überglücklich posierte Gael García Bernal am Mittwoch (8. August) mit seinem goldenen Leoparden für die Fotografen. Der mexikanische Schauspieler hat beim Filmfestival von Locarno die Statue als Ehrenpreis überreicht bekommen.

"Es ist unglaublich für mich, hier zu sein und diesen Preis zu bekommen. Als ich anfing, Theater zu spielen, dachte ich, dass sich mein Traum, im Kino Erfolg zu haben, nie erfüllen würde. Und nun das!", sagte Bernal laut "n-tv.de" überwältigt.

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Der 33-Jährige zeigte bei dem Schweizer Festival seinen neuen Film "No". Die Arbeit mit dem chilenischen Regisseur Pablo Larrain beschreibt Bernal als sehr intensiv. "Ich wollte unbedingt mit diesem Regisseur arbeiten. Ich hatte sofort Vertrauen zu ihm. Das ist wichtig. Denn Filmen ist so, als ginge man zusammen ins Bett, als führte man mit dem Regisseur eine Ehe ohne Trauring", schwärmte er von seinem Beruf.

Neben seiner Ehe mit der Schauspielerei ist Bernal auch mit seiner Frau, der argentinischen Schauspielerin Dolores Fonzi, verheiratet. Die beiden haben zwei Kinder.

Bernal ist vor allem für anspruchsvolle Independent-Filme bekannt, im Jahr 2000 gelang ihm mit "Amores Perros" der internationale Durchbruch. Danach folgten Hollywood-Produktionen wie "Die Reisen des jungen Che" oder "Babel" mit Brad Pitt und Cate Blanchett.

Doch Gael García Bernal träumt von einer ganz bestimmten Rolle: "Ich würde gern in 'Men In Black 4' mitspielen - als Alien aus einer fremden Welt", scherzte er in Locarno. Fallls Will Smith das gehört hat, wird er ihm bestimmt bald einen Besuch abstatten.

sst

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