Film-Kritik zu "Traumfrauen": Liebeskummer und die Suche nach dem perfekten Mann

Liebeskummer kennt jeder. Mit dem neuen Kino-Film "Traumfrauen" wird er jetzt allerdings etwas erträglicher

Ehrlich? Noch eine Liebeskomödie, mit flachen Dialogen und vorhersehbarem Ende? Nein, der neue Film "Traumfrauen" (Kinostart: 19. Februar) von Regisseurin Anika Decker ist überraschend anders: Das Leben - und vor allem das Liebesleben - sind nun einmal kein Ponyhof. Und gerade darum wird hier all das aufgerollt, was eben so schief gehen kann, wenn man sich verliebt hat. In "Traumfrauen" wird kurzerhand das traditionelle Bild von gesitteter Lady und tadellosem Gentleman über Board geworfen und ins 21. Jahrhundert projiziert. So wird der scharfe Typ nach dem ersten Date natürlich erstmal durch alle Suchmaschinen gejagt, gestalked oder mit nicht ganz natürlichem Auftreten geblendet. Auf der anderen Seite dagegen greift der Herr der Schöpfung gerne auch mal zum Glätteeisen, betrügt, belügt oder ist eben nicht ganz der Typ Mann, den man sich so wünscht. Romantik in der heutigen Zeit eben.

Inhalt

Für "Leni Reimann" (Hannah Herzsprung) bricht die Welt zusammen, als sie erfährt, dass ihr zukünftiger Ehemann sie seit Monaten betrügt. Deprimiert flüchtet sie in die WG ihrer Schwester "Hannah" (Karoline Herfurth), die wahrlich kein Vorbild für "Leni" ist, weil sie selbst beruflich als auch liebestechnisch mit massiven Problemen zu kämpfen hat. Der Fels in dieser Brandung ist die beste Freundin beider Schwestern, "Vivi" (Palina Rojinski) – sie erklärt "Leni" die ultimative Technik um den unausweichlichen Liebeskummer zu überwinden. Alle drei kümmern sich um "Margaux" (Iris Berben), die Mutter der Schwestern, denn die wurde nach 35 Ehe-Jahren von ihrem Mann wegen einer Jüngeren verlassen. Auf der Suche nach der großen Liebe stolpern die vier durch einen Hindernisparkour aus Seitensprüngen, One-Night-Stands, Peinlichkeiten, kleinen Triumphen und riesigen Enttäuschungen. Da passiert es schon mal, dass Frau den idealen Mann mal übersieht – selbst wenn er so charmant und aufrichtig ist wie "Joseph" (Elyas M'Barek) ...

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Fazit

Anders als bei gängigen, öden Liebes-Schnulzen ist "Traumfrauen" einfach nur zum Schreien komisch. Alle Klischees von Trennungs-Schmerz werden thematisiert und völlig neu intepretiert. Außerdem kommt jeder Beziehungs-Typ auf seine Kosten und falls nicht ist Film-Hottie Elyas M'Barek auf jeden Fall einen Kino-Besuch Wert.

Gespickt mit so viel Witz, dass kein Auge trocken bleibt, ist am Ende dennoch genügend Platz für die Romantiker unter uns. Außerdem wird hinsichtlich Beziehungen und Trennungen all das thematisiert, was sich Frau schon immer dachte, aber niemals öffentlich zugeben würde - einfach klasse!

Deshalb ist zusammenfassend nur zu sagen: Mädels schnappt euch eure Freundinnen, köpft eine Flasche Sekt und macht euch einen tollen Abend im Kino!

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