Film-Kritik zu "Seventh Son": Fantasy-Abenteuer in 3D

Magische Welt und düstere Fantasy-Figuren - das ist nicht für Jedermann etwas. Kann "Seventh Son" trotzdem überzeugen?

Seventh Son

Gruselige Kreaturen, Magie, Düsterkeit: Fantasy ist nichts für Jedermann. Auch "Seventh Son" (Kinostart: 05. März 2015) vom russischen Regisseur Sergei Bodrov wird nichts daran ändern.

Im Gegenteil: Irgendwie hat man alles schon irgendwann mal irgendwo gesehen. Man fühlt sich, als sei man in einem Best-of aller bisheriger Fantasy Verfilmungen gelandet: Ähnliche Kreaturen wie aus "Der Hobbit" und "Harry Potter", Waldszenen wie aus "Twilight" und ein alter Grauer, der vor Lebensweisheiten und Magie-Erfahrungen nur so übersprudelt. Zur Krönung werden dem ganzen Szenario noch einige mittelalterliche Züge verpasst und eine Hexenmutter mit Racheplänen hinzugefügt und voilà: ein weiterer Fantasy-Kinofilm ist fertig.

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Inhalt

Es ist eine uralten Prophezeiung: Der Junge Tom (Ben Barnes) ist erwählt, zum Helden zu werden. Als siebter Sohn eines siebten Sohnes gehört er zum Orden der Geisterjäger, der gegen Hexen und andere magische Wesen kämpft. Tom geht bei John Gregory (Jeff Bridges) in die Lehre, dem letzten Meister der Kunst, schwarze Magie abzuwehren. Doch schon bald bekommt er es mit einer übermächtigen Gegnerin zu tun: der Hexe "Mutter Malkin" (Julianne Moore), die nichts weniger will, als die Geisterjäger ein für alle Mal auszulöschen – und die dazu eine ganze Armee übernatürlicher Gestalten befehligt...

Fazit

Wer von "Herr der Ringe", "Der Hobbit" und Co. nicht genug bekommt, ist bei "Seventh Son" genau richtig.

Trotz der vielen verschiedenen Figuren, fehlte es dem Film letztendlich doch an eigenem Charme. Es passierte nichts Unvorhersehbares oder Spektakuläres. Und für eine 3D-Verfilmung hatte der Film einfach zu wenige Elemente, die sich dafür lohnen würden.

Beeindruckt hat der Film lediglich mit seinen atemberaubenden Natur- und Landschaftsbildern. Riesige Gebirge und imposante Wälder machen das ganze Kino-Debakel dann doch etwas erträglicher. Zwar überzeugt Julianne Moore mal wieder durch ihr charismatisches Auftreten und einer perfekt besetzten Rolle, trotzdem schafft es der Film nicht, zu überzeugen.

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