Exklusiver Clip: "12 Years a Slave"

Am 16. Januar startet das Filmdrama "12 Years a Slave" in den deutschen Kinos. Der Film ist bereits für zahlreiche Preise in den USA und England nominiert und ein heißer Anwärter auf den "Oscar". Auf Gala.de gibt es jetzt schon exklusiv einen Auszug zu sehen

Exklusiver Clip: "12 Years a Slave"
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"12 Years a Slave" ist das beste Drama des Jahres - jedenfalls laut der Meinung der "Hollywood Foreign Press Association", die die begehrten Golden Globes vergibt. In insgesamt sieben Kategorien war das britisch-amerikanische Werk nominiert. Die Auszeichnung garantiert dem Sklavendrama, das auf dem gleichnamigen autobiografischen Werk von Solomon Northup basiert, die Position als stärkster Oscar-Kandidat.

Die Story

"Solomon Northup" (Chiwetel Ejiofor) ist ein afro-amerikanischen Geigenspieler, der als freier Mann mit seiner Familie in New York lebt, bevor er von Entführern seiner Freiheit beraubt wird. Er wird auf ein Sklavenschiff in Richtung der Südstaaten verschleppt, wo er zwölf Jahre lang unter den schlimmen Bedingungen der Frondienste leiden muss. Zuerst arbeitet "Northup" - der den Namen "Platt" annehmen muss - für den milden Plantagenbesitzer "William Ford" (Benedict Cumberbatch), der "Northup" jedoch verkauft, weil er mit dem Handwerker "John Tibeats" (Paul Dano) einen Streit beginnt. Er gerät in die Hände von Plantagenbetreiber "Edwin Epps" (Michael Fassbender), der seine Arbeitskräfte skrupellos und brutal behandelt. Auch unter den Sklaven kommt es immer wieder zu Spannungen und Streit.

Erst als er beginnt, mit dem Arbeiter "Bass" (dargestellt von Brad Pitt, der den Film auch produziert hat) eine Gartenlaube zu errichten, wird die Situation für "Northup" erträglicher. "Bass" ist kein Freund der Sklaverei und setzt sich für seinen Kollegen ein.

Der Clip

Die Szene zeigt eine Auseinandersetzung zwischen "Solomon Northup" und Sklavin "Eliza" (Adepero Oduye), die weint, weil sie ihre Kinder vermisst. "Northup", der im Norden ein freies Leben genossen hat, hat auf der Plantage nur noch ein Ziel: überleben. Er erträgt die Trauer der Frau nicht, da er seine eigene unterdrückt und hofft, dass ihn Mut und Gehorsam weiter bringen. Der Clip macht außerdem deutlich, welche inneren Konflikte - zusätzlich zu den äußeren Spannungen durch Akkordarbeit, Gewalt und Unterdrückung - die Sklaven beschäftigen.

In den USA läuft der Film von Regisseur Steve McQueen schon seit September 2013, in Deutschland startet er am Donnerstag (16. Januar).

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