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Eurovision Song Contest Auftakt mit Pannen


Das erste Halbfinale des "Eurovision Song Contest 2011" überraschte mit einem charmanten Moderatoren-Trio, unerwarteten Siegern und Verlierern, aber leider auch mit technischen Pannen

Am Dienstagabend (10. Mai) fand in Düsseldorf das erste Halbfinale des "Eurovision Song Contest" statt. Insgesamt 19 Acts traten im Gesangsduell beim ESC gegeneinander an, um am Samstag beim Finale auf der Bühne stehen zu dürfen. Der Abend barg durchaus einige Überraschungen: Von technischen Pannen, über unerwartete Voting-Entscheidungen bis hin zu einem Moderatoren-Trio, das trotz einer im Vorfeld skeptisch beäugten Zusammensetzung erstaunlich gut zusammen funktionierte.

Nur zehn der 19 Kontrahenten konnten ein Ticket zum eigentlichen Wettbewerb am Samstag ergattern. Die größte Überraschung war sicherlich das Ausscheiden der Türkei, die zum ersten Mal seit 1995 nicht den Einzug ins Finale schaffte. Die Band "Yüksek Sadakat" konnte trotz großer Popularität in ihrer Heimat die Zuschauer nicht überzeugen. Auf den Heimweg müssen sich ebenfalls die musikalischen Vertretungen aus Armenien, Norwegen, Polen, Albanien, Malta, Portugal, San Marino und Kroatien machen.

Großer Jubel herrschte hingegen bei der Schweiz. Sängerin Anna Rossinelli wird am Samstag im Finale stehen und damit erstmals seit 2006 wieder für einen schweizerischen Beitrag beim "Eurovision Song Contest" sorgen. Über das Weiterkommen freuten sich außerdem Finnland, Serbien, Litauen, Griechenland, Aserbaidschan, Georgien, Ungarn, Russland und Island.

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Das Moderatorenteam, bestehend aus Stefan Raab, Anke Engelke und Judith Rakers, führte mit Witz, Charme und angemessener Zurückhaltung durch den Abend. Im Vordergrund stehen beim "Eurovision Song Contest" schließlich seit jeher die Auftritte der Musiker aus den verschiedenen Ländern.

Das Moderieren klappte bestens, die Technik sorgte allerdings für peinliche Pannen. Zeitweise konnte man die Kommentatoren Steven Gätjen und "Eurovision Song Contest"-Urgestein Peter Urban gar nicht oder nur noch per Telefon hören. Rückgängig machen lässt sich der Fauxpas nicht, es bleibt zu hoffen, dass am Samstag alles reibungslos läuft.

Auf der Internetseite des "Eurovision Song Contest" wurden kürzlich auch die Mitglieder der deutschen Jury bekanntgegeben. Die Jury-Präsidentin ist Moderatorin und Sängerin Ina Müller. Außerdem mit dabei sind die Sängerin der Band "Juli" Eva Briegel, die Frontfrau der Band "Frida Gold" Alina Süggeler, Branchenvertreter Gerd Gebhardt und "Bayern 3"-Radiomoderator Edi van Beek. Zum ersten Mal zum Einsatz wird die Jury beim zweiten Halbfinale am 12. Mai kommen, wenn Deutschland anders als am Dienstagabend votingberecht ist. Am Samstag wird dann beim Hauptwettbewerb abgestimmt. Die Jurybewertung geht dabei zu 50 Prozent in das Endergebnis ein. Die andere Hälfte wird durch die Zuschauer per Telefonvoting bestimmt.

kse

gala.de


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