Europäischer Filmpreis: "Cold War" ist der große Gewinner

Pawel Pawlikowski und sein Streifen "Cold War" sind die großen Gewinner bei der Verleihung des Europäischen Filmpreises.

Der Abräumer des Abends: Regisseur Pawel Pawlikowski mit seiner Frau in Sevilla

Die Europäische Filmakademie hat den polnischen Streifen "Cold War" von Pawel Pawlikowski (61) zum besten europäischen Film des Jahres ernannt. Bei der Gala in Sevilla wurde Pawlikowski zudem als bester Regisseur und Drehbuchautor ausgezeichnet, den Preis für die beste Schauspielerin gewann Joanna Kulig (36) - ebenfalls für "Cold War". Der Film erzählt die Liebesgeschichte zwischen dem Pianisten Wiktor (Tomasz Kot) und der Sängerin Zula (Kulig) über einen Zeitraum von fast 20 Jahren.

Der Preis für die polnische Schauspielerin Kulig bedeutete zugleich, dass die in dieser Kategorie ebenfalls nominierte Marie Bäumer (49, "3 Tage in Quiberon") leer ausging. Die Trophäe für den besten europäischen Schauspieler gewann Marcello Fonte (40) für seine Rolle in "Dogman". Beste Komödie wurde "The Death of Stalin". Eine Auszeichnung für ihr Lebenswerk erhielt Carmen Maura (73), der britische Star Ralph Fiennes (55, "Grand Budapest Hotel") wurde zudem für seinen "Beitrag zum Weltkino" geehrt.

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