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ESC-Vorentscheid Sieger will nicht zum Finale


Dass Andreas Kümmert den Vorentscheid zum diesjährigen "Eurovision Song Contest" gewann, war keine Überraschung. Dass er seinen Platz an Ann Sophie abtrat, dafür umso mehr

Das gab es noch nie: Andreas Kümmert ("Simple Man") gewann den ESC-Vorentscheid - und trat sein Ticket nach Wien an die Zweitplatzierte Ann Sophie ab. Er sei nicht der Typ für diese Aufgabe, sondern "nur ein kleiner Sänger", erklärte der 28-Jährige der verdutzten Moderatorin Barbara Schöneberger, 41, und dem Publikum seine Entscheidung.

"Black Smoke" für Deutschland

Ann Sophie konnte es auch nach seiner Ansprache nicht so recht fassen: "Fahr ich jetzt nach Wien?", vergewisserte sich 24-Jährige noch einmal. Die Wild-Card-Gewinnerin wird nun Deutschland mit ihrem Song "Black Smoke" am 23. Mai beim Eurovision Song Contest vertreten.

Die weiteren Teilnehmer

Bei "Unser Song für Österreich" waren neben Kümmert und Ann Sophie auch die Pop-Band "Fahrenhaidt", die Mittelalter-Kombo "Faun", Songwriterin Alexa Feser, das Folk-Duo "Mrs. Greenbird", die Electro-Pop-Band "Laing" sowie DJ Noize Generation angetreten. In die zweite Runde schafften es Feser, Ann Sophie, "Laing" und Kümmert, wo sie jeweils einen weiteren Song präsentieren durften.

Mit Fieber auf der Bühne

Im Finale schlugen die Herzen des Publikums dann für Kümmerts "Heart of Stone", doch der hatte eben anderes im Sinn. Dennoch gab der "The Voice"-Sieger vorher alles: Andreas Kümmert stand mit 40 Grad Fieber auf der Bühne, proben konnte er wegen seiner Erkrankung vorher auch nicht. Angemerkt hat man das seinen Auftritten nicht.

SpotOnNews


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