ESC 2017: Kommentator Peter Urban erzählt ESC-Anekdoten

Beim ESC 2017 feiert Peter Urban sein 20-jähriges Kommentator-Jubiläum. Der Musikexperte hat jetzt ein paar Anekdoten aus dieser Zeit offenbart

Peter Urban

Der ESC 2017 steht vor der Tür und Kommentator Peter Urban feiert in der ukrainischen Hauptstadt Kiew sein 20-jähriges Jubiläum als fachkundiger TV-Kommentator. Jetzt hat der 69 Jährige aus dem Nähkästchen geplaudert und einige Anekdoten parat.

Peter Urban über seine eigene Rolle

Gegenüber der "Hamburger Morgenpost" hat Peter Urban jetzt Stellung bezogen und seine eigene Rolle im ESC-Kosmos humorvoll eingeordnet. Dabei kommt er zu der Erkenntnis, dass er diesbezüglich ein Star für eine Woche im Jahr ist. Der mittlerweile im Ruhestand befindliche NDR-Mann sagt zu seiner Rolle: "Das ist jetzt meine Großkampfzeit. So ein bisschen wie für den Weihnachtsmann im Dezember oder den Hasen zu Ostern. Solange meine Gesundheit mitmacht, möchte ich das auch nicht missen".

Über seine Begegnungen beim ESC

Seinen ersten ESC-Einsatz hatte Urban 1997 in Dublin. Seither hat er "Staatsoberhäupter auf offiziellen Empfängen" getroffen und gerät ins Schwärmen, wenn er von "Guildo Horn mit seiner wilden Spontanität" erzählt. Im Jahr 2011 löste Urban sogar internationale Verstimmungen aus, als er auf einen Tonausfall beim ESC aus Düsseldorf mit den Worten reagierte: "Wir sind doch hier nicht in Kasachstan". Die Regierung des vorderasiatischen Landes legte danach tatsächlich Beschwerde ein.

Über Stefan Raab und Lena Meyer-Landrut

Seine Begegnung mit Stefan Raab beschreibt er folgendermaßen: "Der machte einfach immer das, was er wollte. Obwohl es meistens nicht abgesprochen war. Aber dafür oft richtig". Als Lena Meyer-Landrut im Jahr 2010 in Oslo triumphierte, war Urban danach zum Live-Interview auf der ESC-Bühne. Zu dieser Situation sagt er heute: " Das fühlte sich ein bisschen wie ein Flirt an. Lena war eine Erscheinung, alle Welt war ihr einfach verfallen".
Übrigens geht der Kommentator davon aus, dass Sängerin Levina am 13. Mai in Kiew nicht den letzten Platz belegen wird, wie so viele deutsche Teilnehmer der letzten Jahre.

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