Deutscher Comedypreis 2018: Mit "Erkan & Stefan"-Comeback

Carolin Kebekus und Luke Mockridge waren die Abräumer beim Deutschen Comedypreis 2018. Für die größte Überraschung sorgten "Erkan & Stefan"

Bei der Verleihung des Deutschen Comedypreises am Sonntag in Köln durfte sich Moderatorin Carolin Kebekus gleich zweimal freuen, denn sie sahnt in den Kategorien "Bestes TV-Soloprogramm" und "Beste Komikerin/Bester Komiker" ab. In der dritten Kategorie, in der die 38-jährige Bergisch-Gladbacherin nominiert war - "Beste Comedy-Show" -, musste sie sich jedoch dem ebenfalls dreifach nominierten Luke Mockridge (29) und seiner Sendung "Luke! Die Woche und ich" geschlagen geben. Mockridge erhielt zudem den, vom Veranstalter gesetzten Preis "Erfolgreichster Live-Act".

RTL räumt ab

Die weiteren Preisträger der erstmals live bei RTL übertragenen Show waren "jerks." als "Beste Comedyserie", "Beste Schwestern (RTL) und Jennifer - Sehnsucht nach was Besseres" als "Beste Sitcom", "Sketch History" als "Beste Parodie/Sketch-Show", "Mann, Sieber!" als "Beste Satire-Show" und "Das Institut - Oase des Scheiterns" als "Beste Innovation".

Jerks

Drehstart und Ausstrahlung von Staffel 3

Jerks: Drehstart und Ausstrahlung von Staffel 3

"Erkan und Stefan"-Comeback

Für die Überraschung des Abends sorgte aber das Komiker-Duo John Friedmann (47) und Florian Simbeck (47). Die beiden liefen im Style ihrer Kult-Figuren "Erkan & Stefan" über den roten Teppich der Preisverleihung.

Im Jahr 2000 feierte der erste Kinofilm "Erkan & Stefan" (Regie: Bully Herbig) Premiere. Für die Komödie gab es einen Bayerischen Filmpreis (2001) sowie das Prädikat wertvoll der Deutschen Film- und Medienbewertung FBW in Wiesbaden. Es folgten die Fortsetzungen "Erkan & Stefan gegen die Mächte der Finsternis" (2002) und "Erkan & Stefan in Der Tod kommt krass" (2005). Dann trennten sich die beiden von diesen Rollen - bis gestern.

Zwischen Erinnerung und Gegenwart

So sehen die Stars der 2000er-Jahre heute aus

Mit dem Song "Leave (Get Out)" sorgt JoJo im Jahr 2004 für einen der Ohrwürmer des Jahres – erreicht mit ihm sogar Goldstatus und gilt als eine der jüngsten Sängerinnen, die einen Nummer-eins-Hit in den USA landen. Ein Mega-Erfolg, mit dem die damals 13-Jährige nicht rechnet. Zwei Jahre später ist der große Hype jedoch wieder vorbei: Nach dem Debütalbum "JoJo" aus dem Jahr 2004 und dem zweiten Studioalbum "The High Road" aus dem Jahr 2006 wird es ruhig um das Mädchen aus Vermont.
Nachdem sich JoJo in den darauf folgenden Jahren einigen weniger erfolgreichen Musikprojekten widmet, will sie im Jahr 2016 mit ihrem neuen Studioalbum "Mad Love" ihr großes Comeback feiern – der große Erfolg bleibt jedoch aus.
Ihr große Leidenschaft zum Singen hat JoJo nie verloren: Sie steht immer noch gerne auf der Bühne und liebt es zu performen.
Auch auf dem Red Carpet ist JoJo zu finden. So präsentiert sie sich unter anderem bei der amfAR Gala in Los Angeles im Oktober 2019 und posiert für die Fotografen.

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