Elaiza: Das sind "Elaiza"

"Elaiza" setzten sich im ESC-Vorentscheid gegen heiße Favoriten durch - obwohl sie bisher kaum jemand kannte. Wir stellen die sympathische Band vor

"Elaiza" singen beim ESC für Deutschland.

Vor ihrem Sieg beim ESC-Vorentscheid waren "Elaiza" nur im Netz bekannt - jetzt vertreten sie Deutschland im europaweiten Wettbewerb. Ganz ohne Star-Faktor überzeugten sie am Donnerstagabend (14. März) 55 Prozent der Anrufer und sangen sich vom Clubkonzert in Hamburg zum Eurovision Songcontest nach Kopenhagen.

Sichtlich überrascht zeigten sich Ela, Yvonne und Natalie über ihren Erfolg und konnten es kaum fassen, sich mit dem Song "Is It Right" gegen harte Konkurrenten wie "Unheilig" durchgesetzt zu haben. "Wir sind sprachlos", teilten sie ihren Fans auf Facebook mit, die sich seit ihrem Auftritt beim Vorentscheid stetig vermehren. Für den hatten sich die drei Freundinnen vor ein paar Wochen bei einem Auftritt im Hamburger Club "Edelfettwerk" qualifiziert, für den sie und neun weitere Nachwuchskünstler sich über YouTube beworben hatten. Bereits dort konnten "Elaiza" mit Kontrabass und Akkordeon - ihre Musik nennen sie "Neo-Folklore - punkten. Möglicherweise ist es gerade die erfrischende Abwechslung zum Mainstream, die schließlich auch die Zuschauer beim Vorentscheid überzeugte.

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Daniela Büchner
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©Gala

Eurovision Song Contest

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26

Frontfrau Elzbieta "Ela" Steinmetz ist Ukrainerin, aber in Polen aufgewachsen und wohnt seit der Jahrtausendwende mit ihrer Mutter im Saarland. Sie pendelt regelmäßig zu Band-Treffen nach Berlin, manchmal wird aber auch über "Skype" musiziert. Die wasserstoffblonde 21-Jährige komponiert am Klavier und schreibt die Songtexte. Die 29-jährige Akkordeonistin Yvonne Grünwald, die aus Sachsen-Anhalt stammt, und Bassistin Natalie, 28, haben beide Musik studiert und wohnen in Berlin, wo sie sich im Jahr 2013 mit Ela zu "Elaiza" zusammenschlossen. Im Tonstudio konnte das Trio sein Talent schon oft beweisen, aber Bühnenerfahrung haben die Mädels bislang nur wenig gesammelt. Mit ein paar kleineren Konzerten und TV-Auftritten können die drei aber noch üben, bis sie am 10. Mai in Kopenhagen europaweit im Rampenlicht stehen.

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