Eine schrecklich nette Familie: Katey Sagal: "Serie war frauenfeindlich!"

Sie wurde mit der Serie zum Star, und dennoch lässt Katey Sagal in einem Interview kaum ein gutes Haar an "Eine schrecklich nette Familie".

Jetzt bestätigt auch Katey Sagal (63), was eigentlich alle schon immer irgendwie wussten: Die Kult-Serie "Eine schrecklich nette Familie" war frauenfeindlich. Die weiblichen Charaktere zu Klischee-beladen und dümmlich - und trotzdem hat es Spaß gemacht. Zum 30-jährigen Jubiläum der Serie sprach die Schauspielerin in einem Interview mit der AOL-Webtalkshow "Build Series" Tacheles: "Es war eine sehr frauenfeindliche Show. Frauen wurden völlig ausgenutzt."

Selbstverständlich finde sie es nicht gut, wenn Frauen in solch einer Weise dargestellt werden. Aber Peg zu spielen, habe mit ihrer Einstellung zu diesem Thema nichts zu tun gehabt. "Es war einfach nur mein Job", sagte Sagal. Dennoch fand sie den Ansatz der Show gut, wenn auch gewagt: "Wir waren wie das schwarze Schaf im TV-Business. Wir waren einfach nur krass." Zuerst habe sie gedacht, dass das nie jemand anschauen werde.

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Dennoch entwickelte sich die Serie zu einem der größten TV-Erfolge der 1990er-Jahre. 1997 war nach 259 Episoden und 11 Staffeln endgültig schuld. Die Figuren Al, Peggy, Kelly und Bud Bundy waren Kult und die Schauspieler Ed O'Neill, Katey Sagel, Christina Applegate und David Faustino Weltstars.

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