DVD-Tipp: "Die Unfassbaren - Now You See Me"

Vorhang auf: Für eine temporeiche Illusionsshow mit wendigem Plot und Stars aus der zweiten Reihe, darunter Mark Ruffalo, Jesse Eisenberg, James Francos kleiner Bruder und die zauberhafte Isla Fisher

Die Story

Vier Magier werden von einem Kapuzenmann bei der Arbeit beobachtet, erhalten eine rätselhafte Einladung und bekommen in einem schäbigen Hotelzimmer einen Plan vorgestellt. Ein Jahr später füllen sie als Illusionistenquartett "Die vier Reiter", die Bezeichnung angelehnt an die Vorboten der Apokalypse, riesige Hallen in Las Vegas. In einer ihrer Shows gelingt ihnen ein spektakulärer Coup: Sie rauben offenbar mit Hilfe eines Gastes aus dem Publikum und einer Raum-Zeitreisemaschine eine Bank im tausende Kilometer entfernten Paris aus - und verteilen die Beute unter ihren Zuschauern. Danach hat ihre Show plötzlich nicht nur mehr Presse, sondern auch mehr Beobachter: das FBI - in Form des Agenten "Dylan Rhodes" (Mark Ruffalo) - und Interpol - vertreten durch die charmante, aber unerfahrene Französin "Alma Dray" (Mélanie Laurent) - sind den Vieren zunächst erfolglos auf den Fersen. Sie suchen jedoch Rat bei einem Mann, der sein Geld mit dem Entzaubern magischer Tricks verdient - "Thaddeus Bradley" (Morgan Freeman).

Filmpremiere

"Now You See Me" in New York

Mark Ruffalo und Isla Fisher
David Copperfleid mit Chloe Gosselin

2

Doch wollen "Die vier Reiter" wirklich nur ihr ahnungsloses Publikum hinters Licht führen? Ums Geld betrügen sie jedenfalls andere, was ihnen den Zorn eines mächtigen Mannes einbringt. "Die vier Reiter" verfolgen jedoch einen größeren Plan ...

Die Stars

Jesse Eisenberg, Isla Fisher, Woody Harrelson sowie James Francos noch etwas unbekannter kleiner Bruder Dave Franco - diese vier spielen die attraktiven und dynamischen Magier und verzaubern ihre Zuschauer sehr erfolgreich während des gesamten Films. Nicht nur mit Tricktechnik und Vegas-Showfertigkeiten, sondern auch mit der ganzen Palette an Sticheleien, Flirts und Ringen um Anerkennung, der in so einer Vierergruppe auftreten kann - besonders, weil zwei von ihnen eine amouröse Vergangenheit teilen. Ihnen gegenüber steht ein wunderbar grantelnder Mark Ruffalo als erst desinteressierter, dann herausgeforderter FBI-Cop, der sich gleichzeitig ein wenig in die französische Kollegin verliebt.

Angeblich war der nicht mal erste Wahl für die Rolle, für die eigentlich Jake Gyllenhaal vorgesehen war - er war jedoch vermutlich die bessere Besetzung. Brummelpolizisten liegen ihm (siehe "Zodiac" von 2007, damals übrigens mit Jake Gyllenhaal gemeinsam).

Die beiden Altstars Morgan Freeman als großer Zauberer-Gegner sowie Michael Caine als betrogener Industrieller "Arthur Tressler" liefern solide Leistungen ab.

Für den Auftritt in "Now You See Me" hat sich eine beträchtliche Riege an B-Stars versammelt: (von links) Isla Fisher, Morgan Freeman, Mark Ruffalo, Jesse Eisenberg, Michael Caine, Mélanie Laurent, Woody Harrelson, Dave Franco.

Fazit

Ein bisschen "Ocean's Eleven", ein bisschen TV-Dramamagier Criss Angel und viel fürs Auge - "Now You See Me" ist von Anfang bis Ende unterhaltsam anzusehen. Die Geschichte funktioniert soweit, die Twists im Plot sind zahlreich und halten den Zuschauer bei Laune. Da stört nicht mal so stark dass der Film insgesamt sehr glatt daherkommt. Regisseur Louis Leterrier, der bisher eher mit Action-lastigem Material wie "Kampf der Titanen" und "The Transporter" auf sich aufmerksam gemacht hat, versteht es, das Ganze dann mit der notwendigen Geschwindigkeit voranzutreiben, die für einen guten Illusionistentrick notwendig ist. Die Figuren kommen dabei zum Glück dennoch nicht zu kurz.

"Now You See Me" kam immerhin so gut an, dass ein zweiter Teil in Planung sein soll. Die DVD zu Teil Eins ist seit Dezember im Handel.

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