DSDS 2016: Ärger für die Jury!

Am letzten Samstag wurde die Top 10 der diesjährigen Staffel "Deutschland sucht den Superstar" verkündet. Doch die Zuschauer sind sauer über die Entscheidungen der Jury

Eigentlich ist es ein Grund zum Feiern: Endlich stehen die zehn besten Sänger der dreizehnten Staffel "Deutschland sucht den Superstars" fest. Zehn Sänger und Sängerinnen ziehen in die Live-Shows ein. Doch die Zuschauer sind sauer: Sie hätten viel lieber andere Kandidaten auf der großen DSDS-Bühne gesehen.

Die Top-Favoriten sind raus

Angel Fluke, Ruben Thurnim und René Müller waren beim Publikum besonders beliebt - die Jury teilte diese Meinung allerdings nicht, alle drei sind raus. Die DSDS-Zuschauer können diese Entscheidung absolut nicht nachvollziehen und greifen die Juroren direkt und offen an. Eine Userin schreibt auf dem Facebook-Account der Sendung: "Ich bin geschockt, dass Angel und Ruben draußen sind und die, die nicht singen können, sind weiter. Aber bei diesen Juroren, kein Wunder - Michelle ist einfach neidisch, weil Angel eine viel bessere Sängerin ist als sie."

Zwischen Top und Flop

Das machen die "DSDS"-Gewinner heute

Staffel 1: Alexander Klaws  Mit dem von Dieter Bohlen geschriebenen Siegertitel "Take Me Tonight" setzt sich Alexander Klaws 2003 gegen Juliette Schoppmann im Finale von DSDS durch. Der Song erreicht Platz eins der deutschen Charts, die folgende Single "Free Like The Wind" ebenfalls Platinstatus.
Alexander Klaws ist bis heute weder aus dem Fernsehen noch von der Bühne verschwunden. 2005 entscheidet er sich für eine Musicalausbildung und lernt, sein Gesangstalent für spätere Hauptrollen in Muscials wie "Tanz der Vampire" und "Tarzan" zu nutzen. Anfang 2016 zieht es den Sympathieträger in die Schweiz. Am Theater Basel übernimmt er die Rolle des Jesus in der Rockoper "Jesus Christ Superstar". Doch schlägt sein Herz weiterhin Musical und Disney: Im Sommer 2016 geht es mit "Disney in Concert" auf Deutschland-Tour, im November verwandelt er sich dann wieder zu Tarzan. Die Liane hängt er jedoch im April 2017 an den Nagel. Vom Dschungel geht es für ihn nun in den Wilden Westen, im Sommer verwandelt er sich bei den Karl-May-Spielen im Freilichttheater in Bad Segeberg in "Old Surehand".   Privat läuft es bei Alexander übrigens auch bestens: Seit Februar 2017 ist er Papa eines kleinen Jungen und freut sich mit seiner Liebsten, Nadja Scheiwiller, über das gemeinsame Elternglück.
Staffel 2: Elli Erl  Die zweite Staffel von "Deutschland sucht den Superstar" endet mit einem Finale unter Frauen: Elli Erl und Denise Tillmanns treten mit dem Siegertitel "This Is My Life" gegeneinander an. Die rockige Attitüde von Elli scheint den Zuschauern jedoch besser zu gefallen. Etwa zwei Drittel von ihnen ruft für die Sängerin mit dem Iro an.
An den Erfolg ihres Vorgängers, Alexander Klaws, kann Elli Erl nicht anknüpfen. Ihr Siegertitel schafft es nicht an die Chartspitze, ihren letzten Fernsehauftritt gibt sie bereits drei Jahre nach dem DSDS-Finale im ZDF-Fernsehgarten (Foto) und nach 2007 hört man dann gar nichts mehr von der mittlerweile erblondeten Bayerin. Nur 2011 gibt es noch einmal ein Lebenszeichen. Elli veröffentlicht ihr Buch "Gecastet. Ein autobiografischer Jugendroman".

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Zuschauer rufen zum Boykott der Sendung auf

"Ich verstehe nicht, was da passiert ist. Wieso sind Ruben, Angel und Tallana raus? Das will mir nicht in den Kopf. Stattdessen lässt die Jury Sandra drin? Wie oft hat sie daneben gesungen und kam nur weiter wegen ihrer kurzen Röcke?", ereifert sich ein anderer Kommentator. Doch die Fans gehen sogar noch weiter und drohen damit, die erste Live-Show nicht anzusehen und DSDS zur Strafe schlechte Einschaltquoten zu bescheren. Ob "Deutschland sucht den Superstar" am Samstag wirklich weniger Zuschauer hat, wird sich zeigen.

Vanessa Mai

Unterstützung für "DSDS"-Kandidatin Angel

Vanessa Mai: Unterstützung für "DSDS"-Kandidatin Angel
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