Dschungelcamp 2018: All die Mühe für die Katz...

Krokodilstränen und Drama: Im Dschungel bleibt am zweiten Tag alles beim Alten. Am abenteuerlichsten waren die Folgen der Dschungelprüfung.

Stellte sich bei der Dschungelprüfung eigentlich nicht schlecht an: Jenny Frankhauser

Stellte sich bei der Dschungelprüfung eigentlich nicht schlecht an: Jenny Frankhauser

Bereits am zweiten Tag wurden die diesjährigen Promi-Camper von "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!" auf eine altbewährte Reis-und-Bohnen-Diät gesetzt. Zwar stellten sich weder -Schwester und Sängerin (25) noch ihr Dschungelprüfungspartner (34) so wirklich schlecht an. Wer allerdings daran gezweifelt hatte, dass die beiden überhaupt Sterne mit zurück ins Camp bringen würden, sollte am Ende Recht behalten. Dabei sah es zunächst danach aus, dass die beiden kräftig abräumen könnten.

vermisst seine Frau

Zunächst flossen allerdings zahlreiche Tränen. Und das nicht etwa bei einer der Kandidatinnen aus dem RTL-Dschungel, sondern beim gestandenen Mannsbild Sydney Youngblood (57, "If only I could"). "Ich hab meine Frau verlassen ohne Tschüss zu sagen. [...] Ich hatte nicht mal die Chance sie in den Arm zu nehmen", jammerte er im Dschungeltelefon. Er fühle sich "schlecht" und "schwach", denn "sie ist mein Herz, meine Seele und meine Welt." Es folgte eine rührende Liebeserklärung: "Ich habe dich ganz doll lieb. Ich möchte mit dir sterben. Ich kann ohne dich nicht leben. Geht nicht. I love you!" Einmal beruhigt, erklärte Youngblood aber schließlich mit einem Lächeln auf den Lippen, dass er trotzdem da bleiben wolle: "Ich werde kämpfen."

Auch bei (46) kullerten ein paar Tränchen. Moderatorin (49) spielte mit einem gewohnt frechen Kommentar auf die Zeit Gsells im Gefängnis an. Deren Ex-Mann war Anfang der 2000er Jahre an den Spätfolgen eines Überfalls gestorben. Mitgenommen erzählte sie Mitcamperin (29): "Und die Ermittler dachten, dass ich etwas damit zu tun hab." Die Erinnerungen kamen wieder hoch. "Du kommst in U-Haft. Unschuldig...", stammelte sie weiter. (53) nahm sich ebenfalls Gsell an. Sie wolle diese "trainieren", denn sie sollte sich einfach "Scheiß drauf" bei solchen Kommentaren denken.

"Termi(e)ten, kaufen, wohnen"

In der Dschungelprüfung "Termi(e)ten, kaufen, wohnen" bekamen Frankhauser und Mangiapane zehn Minuten Zeit, um in einen Termitenhügel zu krabbeln und die gewohnten Sterne zu sammeln, um Essen für sich und die Mitcamper zu erspielen. Die Sängerin bekam die "Opfer"-Rolle und sollte sich in einer kleinen Kammer hinlegen und festschnallen. Der Raum wurde verschlossen. Die "Lieblingsschwuchtel" von Mitcamper (48) konnte daraufhin bis zu zehn Sterne sammeln, drei davon mit Schlüssel, um Frankhauser zu befreien. Der Reality-TV-Promi und seine Prüfungspartnerin sollten innerhalb der angegebenen Zeitspanne aber auch wieder nach draußen krabbeln, um die Aufgabe zu bestehen.

Frankhauser, die während der kompletten zehn Minuten mit allerhand Krabbelzeug überschüttet wurde, hielt sich wacker. Kein Mucks war von ihr zu hören, während Mangiapane durch die Gänge kroch, um die Sterne quietschend und schreiend bei weiterem Getier zu suchen. Bei rund einer Minute Restzeit konnte er schließlich damit beginnen, die drei Schlösser an der kleinen Tür zur Kammer von Frankhauser zu öffnen. Er krabbelte nach draußen, doch Frankhauser verlief sich und fand zunächst nicht mehr aus dem Bau. Zietlows Co-Moderator (39) musste schließlich leider darauf hinweisen, dass alle erspielten Sterne verloren seien. Dabei hatte Mangiapane zehn und Frankhauser zwei Sterne gesammelt.

Bereits auf dem Rückweg sah man förmlich, wie die Wut in Mangiapane hochkochte. "Es gibt Reis und Bohnen", platzte es schon beim Betreten des Camps aus ihm heraus. Dabei meinte er doch zuvor noch, dass er niemanden verpfeifen wolle. "Ich hab' alle Sterne gesammelt, alle", stellte er sich als Superheld dar und spielte die Leistung Frankhausers herunter. Die beiden hätten nur verloren, weil sie nicht rechtzeitig den Ausgang gefunden hatte. Kein einziges Mal kam bei alledem zu Wort, dass auch Mangiapane selbst schon zu spät dran war und der Verlust daher nicht alleine an Frankhauser gelegen hatte. "Ey, Eigenlob stinkt, aber ich bin so stolz", erklärte Mangiapane, dem genau jenes Eigenlob aus jeder Pore seines Körpers quoll. Damit schien er Frankhauser, die sich kaum noch zu Wort meldete, stark zu verunsichern. "Ich hätt' selbst nicht gedacht, dass ich so 'ne Niete bin", erklärte sie später sichtlich geknickt.

Zeit für den Beichtstuhl

Auch das zerrüttete Verhältnis zwischen Frankhauser und ihrer Halbschwester Daniela Katzenberger (31) war ein Thema im Camp. Doch die Sängerin wollte nicht darüber sprechen. Es sei "vieles Gemeines passiert" und auch von der Presse viel "ausgeschlachtet" und "dramatisiert" worden. Katzenberger wisse "genau, was sie sagt und was sie nicht sagt". Weiter wollte sich Frankhauser aber nicht äußern.

Zumindest etwas deutlicher wurde (28), der mit Schlagersängerin Tina York (63, "Wir lassen uns das Singen nicht verbieten") über das Liebes-Aus von sich und seiner "Bachelorette" (27) sprach. "Wenn etwas passt, dann passt es und wenn nicht, dann nicht", erklärte der Musiker. "Wer ist schuld und wer ist nicht schuld. [...] Tina, irgendwann bist du die ganze Scheiße satt." Er sei derjenige gewesen, der sich getrennt habe und er "könnte viele Sachen klarstellen", was er aber dann doch nicht so wirklich tat. "Ich habe nicht mal ansatzweise irgendeine Scheiße gemacht. Ich würde nie belügen oder betrügen." Rosenkriege seien immer unnötig, trotzdem müsse ihm keiner erzählen, "dass Frauen lieb sind".

Dieser Promi muss zur nächsten Prüfung

Die erste Rauswahl eines Campers steht erst in wenigen Tagen an, weswegen auch diesmal nur von den Zuschauern darüber entschieden wurde, wer zur nächsten Dschungelprüfung muss. York stand nicht zur Wahl, weswegen nur aus den übrigen elf Kandidaten gewählt werden durfte. Am Schluss stand fest: Matthias Mangiapane muss sich ein weiteres Mal beweisen.

Alle Infos zu 'Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!' im Special bei RTL.de.

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