Dschungelcamp: Wendler sei Dank

Jochen musste am elften Tag zur Dschungelprüfung ins gläserne Kakerlakenparadies. Larissa inszenierte eine neue Folge von "Die Camp-Chaotin" und Tanja darf, dank dem Wendler, weiterschlafen

Nach "Das Model und der Freak" gab es am Montag (27. Januar) im Dschungelcamp "Das Model und der Reis": Larissa Marolt, die schon über alles gefallen ist, was im Busch kreucht und wächst, geht auf in ihrer Rolle als das personifizierte Camp-Chaos. Sie verschlampt ihre Sachen, ramponiert ihre Knochen, kriegt hysterische Anfälle und geht damit allen mächtig auf die Nerven. Ihre Mitcamper, allen voran Jochen Bendel und Winfried Glatzeder, betätigen sich immer wieder als "Super Nanny" und schicken das Model in die stille Hängematte. Aber hilft das?

An Tag elf im Dschungel verursachte Larissa mit Winfried erst ein echtes "Watergate", als sie ihm heißes Wasser (angeblich) über die Hände schüttete. Winfried gab sofort wieder den Wüterich und schnauzte herum. "Aua, Mensch bist du blöd!" Später flüsterte er ihr, ohne die anderen Buschbewohner als Zeugen, eine Entschuldigung zu.

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©RTL / Gala

Mit Jochen, dem "Chef de Cuisine", feilschte Larissa übers Essen, genauer gesagt über ein unfertiges Risotto. Sie habe Magenschmerzen, beteuerte sie, und wann es denn soweit sei. "Die versteht das einfach nicht, die ist auf dem Stand von einer Fünfjährigen", analysierte Jochen. Er teilte Larissa ihre Portion zu und schickte sie weg. "Dann muss man sie wie ein kleines Kind bestrafen und sagen 'Du hast jetzt Dein Essen, geh, wir machen jetzt unser Ding hier.'"

Auch diese "Super Nanny"-Maßnahme leuchtete der Österreicherin nicht auf Anhieb ein, sie dachte vielmehr, sie habe vor allen anderen ihr Essen bekommen. Erst kurz danach dämmerte ihr, dass sie vom Küchenchef abgespeist worden war. Aber Larissa schluckte, nachdem sie erst noch diskutiert hatte, dann doch brav ihren Reis und alles weitere runter. Streit und alle gegen sich aufzubringen, das lohne nicht. "Schlucken, hinsetzen und einfach drüberstehen", sei die beste Reaktion. Noch besser für die Nerven aller wäre vielleicht, die Larissa-Festspiele weniger oft aufzuführen.

Erst wird gelästert, dann geweint. Im Dschungeltelefon spricht Gabby über ihr Problem mit Mola.
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Gabby de Almeida Rinne, die Buschplaudertasche, hatte heute wieder einiges zu erzählen. Nicht von Sido oder Justin Bieber, "Playboy"-Bildern oder ihrer Karriere bei "Popstars". Hierüber scheint bereits alles gesagt zu sein. Gemäß ihrem Motto "Jetzt werden die Ellbogen ausgefahren, man muss sich mehr auf sich selbst konzentrieren als auf die anderen" nahm sie Larissa ins Visier. "Ich glaube, die nimmt Drogen", flüsterte sie Jochen am Lagerfeuer zu und spekulierte weiter: "Vielleicht ist die hier einfach auf Entzug?" "Naja, die ist einfach so. Die war auch schon so als ich die kennengelernt habe", erklärte Melanie Müller, als Gabby sie zu Rate zog.

Dschungelcamp 2014

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Dschungelcamp: Tag 16 Melanie Müller wird von Sonja Zietlow und Daniel Hartwig zur Dschungelkönigin 2014 gekrönt. Alle Infos zu "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!" im Special bei RTL.de: http://www.rtl.de/cms/sendungen/ich-bin-ein-star.html
Tag 16  Jochen Bendel schluckt bei seiner letzten Dschungelprüfung alles - ohne mit der Wimper zu zucken.  Alle Infos zu "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!" im Special bei RTL.de: http://www.rtl.de/cms/sendungen/ich-bin-ein-star.html
Tag 16  Melanie, Larissa und Jochen haben sich ein ausgiebiges Mahl redlich verdient und schlemmen am letzten Abend im Dschungel.  Alle Infos zu "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!" im Special bei RTL.de: http://www.rtl.de/cms/sendungen/ich-bin-ein-star.html
Dschungelcamp: Tag 16 Der Luftschlauch in Larissas Mund verhindert unter anderem, dass sie immerzu quasselt. Alle Infos zu "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!" im Special bei RTL.de

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Sogar Larissa reagierte auf die Spekulationen: "Also, ich hab' keine Entzugserscheinungen und bin auch von nichts abhängig." Das einzige, was sie vermisse, sei ihre Familie und Essen. Diese Art des Dschungelentzugs - zusammen mit der Aussicht auf die Urwald-Krone - hat vermutlich bei Gabby zu diesem seltsamen Anfall von Verbal-Ellbogengebrauch geführt.

Als Kandidat für den Dschungelprüfungs-Klassiker "Der Kakerlakensarg" musste Jochen antreten. Seine Aufgabe war - verglichen mit der vorherigen von Marco Angelini - vergleichsweise einfach: In einem Glaskasten liegend sollte er Sterne von der einen Seite auf die andere Seite schrauben. Allerdings raubten ihm 40 000 krabbelige Mitbewohner, die auf ihn niederprasselten, gewaltig die Konzentration. Mundhalten war Pflicht, insofern war Jochen tatsächlich besser geeignet als Gabby, die Plaudertasche, oder Kreisch-Larissa.

So hält Larissa wenigstens mal kurz den Mund: Sie wird von Melanie gefüttert.
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Während er seinem Ekel mit geschlossenem Mund nur leise fluchend zum Ausdruck brachte, sorgten die 240 000 Kakerlakenbeinchen, auf der Suche nach unverschlossenen Körperöffnungen, für eine konstante Geräuschkulisse. Als einige von ihnen Jochens (wohl tatsächlich offenen) Hosenstall erklommen, war es aber mit seiner bewundernswerten Beherrschung vorbei: Er schlug im gläsernen Sarg um sich. Trotz dieser Ablenkung holte der ehemalige "Ruck Zuck"-Moderator sieben von sieben möglichen Sternen und damit Essen für alle.

"Wie riecht es?", wollte Sonja Zietlow hinterher wissen. "Es stinkt nach Scheiße!", sagte der 46-Jährige relativ unaufgeregt, klopfte sich die Kakerlaken aus T-Shirt und Hose und rannte eilig Richtung Dschungeldusche.

Man hätte fast wetten können, dass die Zuschauer an Tag elf endlich Tanja Schumann aufwecken und nach draußen befördern. Aber nein, aus ihrem gewollten Auszug wurde wieder nichts. Stattdessen durften alle drinbleiben. Zu verdanken haben das Tanja (und alle anderen) Frühaussteiger Michael Wendler. Der hatte schließlich freiwillig und vorzeitig die Fliege oder vielmehr "den Wendler" gemacht.

Die Erkenntnis des elften Dschungeltages: Wer mit offener Hose in einen Kakerlakensarg steigt, der kann was erleben.

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