Dschungelcamp: Showdown im Baumhaus

Nach dem großen Finale trafen sich die Dschungelcamp-Kandidaten am Sonntag zur Aussprache. Nur Jay Khan war nach seinem Zusammenbruch nicht mit dabei. Mathieu Carrière war dafür stolz für zwei

Dschungelcamp

Nach Intrigen, Psychoterror und Mobbing sahen sich die Stars des Dschungelcamps in der Folge vom Sonntag (30. Januar) erstmals in großer Runde wieder. "Schlamm drüber" war dabei das Motto der Kandidaten: Mathieu Carrière entschuldigte sich bei Peer Kusmagk und dessen Stoffaffen "Schotti" mit einer Banane, und sogar Camp-Lästermaul Indira gratulierte dem frisch gebackenen Dschungelkönig.

So viel Harmonie unter den Kandidaten tat dann auch den Quoten Abbruch: Die große Aussprache der ehemaligen Dschungelbewohner wollten nur noch 6,92 Millionen (18,4 Prozent) ansehen. Eine Schlappe für Privatsender RTL, der sich in der Finalsendung am Samstag (29. Januar) noch über sagenhafte 8,93 Millionen Zuschauer, zeitweise sogar 9,99 Millionen freuen konnte. Auch das Fehlen von Jay Khan, der nach seinem Auszug kurz vor dem Finale zusammengebrochen und anscheinend immer noch geschwächt war, dürfte der Sendung von Sonntag einige Zuschauer weniger beschert haben.

Für Spannung und kurze Fremdschäm-Momente sorgte einzig Mathieu Carrière, der sich erst weigerte, sich bei Campzicke Sarah Knappik zu entschuldigen und dann zum verbalen Höhenflug ansetzte: Sätze wie "Wir haben mit der Show eine Kulturrevolution in Gang gesetzt" oder "Es war als Medienereignis wichtiger als die Mondlandung" ließen nicht nur Moderatorin Sonja Zieltow verwirrt in die Kamera blicken.

Seinem Image als überdrehter Camp-Bösewicht bleibt Carrière also auch in Freiheit treu. Ob ihm sein Dschungel-Auftritt für seinen Beruf als Schauspieler hilfreich ist, bleibt allerdings fraglich. Der große Aufmerksamkeits-Gewinner der fünften Staffel dürfte Peer Kusmagk heißen: War der Moderator und Schauspieler vor "Ich bin ein Star, holt mich hier raus" eher unbekannt, hat sich seine Popularität jetzt zumindest kurzfristig enorm gesteigert. Auch Sarah Knappik könnte vom Dschungelcamp profitieren. Nach ihrer gescheiterten Ausbildung zur Werbekauffrau, der Teilnahme an "GNTM", der "Model-WG" oder dem "Promi Dinner", verhilft ihr nun vielleicht das Dschungelcamp zu neuen Arbeitsangeboten. Denn wie sagte Sarah doch selbst einst so schön: "All good things are five".

aze

Themen

Mehr zum Thema

Star-News der Woche