Dschungelcamp 2018: Ansgar Brinkmann bricht keine Regeln, sie brechen ihn

Ansgar Brinkmanm hat es einfach nicht so sehr mit Regeln – schon in seiner aktiven Fußballer-Zeit nicht. Jetzt flog er deswegen (freiwillig) vom Platz

Die strengen Dschungelcamp-Regeln waren zu viel für Ansgar Brinkmann.

Was bitte ist denn mit den Dauercampern los? Ist das etwa das "Dschungelcamp"-Teilnehmerfeld mit dem geringsten Siegeswillen aller zwölf Staffeln? Ausgerechnet Ex-Fußballer Ansgar Brinkmann, 48, der von Berufswegen eigentlich besonderen Ehrgeiz auf einen Titel haben sollte, brüllte als zweiter Kandidat der aktuellen Ausgabe den berühmten Satz "Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!". Ohne ernsthaften Kampf beförderte ihn sein Ausruf aus dem Camp und zurück in die Zivilisation. Somit nahmen die Teilnehmer auch an diesem Tag den Zuschauern die Aufgabe ab, einen Dschungelbewohner rauszuwerfen.

Ansgar Brinkmann: Deshalb gab er auf

Doch erst im Laufe der Sendung wurde klar, dass der Auszug von Kampfschwein Ansgar gar nicht so freiwillig war. Als eine aufwendige Schatzsuche lediglich ein paar Krümel Salz als Belohnung einbrachte, haderte Ansgar: "Feinde würden dich mehr belohnen!" Das Problem: Bei seinem Wutausbruch hatte er vergessen, sein Mikrofon anzulegen - was prompt mit dem Entzug eines Luxus-Artikels sanktioniert werden sollte.

Keine Lust mehr auf Regeln

Doch da hat RTL die Rechnung ohne Ansgar gemacht: "Wer meine Historie kennt, weiß, dass ich ein Freigeist bin." Und mit "Freigeist" meinte er offensichtlich jemanden, der keine Regeln akzeptieren kann. 39 Trainer hätten sich in seiner Karriere an ihm die Zähne ausgebissen - mit den Dschungelcamp-Machern sind es nun also runde 40. Denn ob man es nun als konsequent oder als falschen Stolz bezeichnen möchte, Ansgar hielt Wort und flüchtete aus dem Camp.

Auf Twitter genießt der "weiße Brasilianer", wie er außerhalb des australischen Dschungels auch genannt wird, einen gewissen "Heldenstatus" in Chuck Norris Manier. So ist dort unter dem Hashtag #ibes zu lesen: "Ein Ansgar Brinkmann bricht keine Regeln, die Regeln brechen Ansgar Brinkmann."

David Friedrich auf Tauchstation

"Scheiß egal wie viele Sterne, Hauptsache man hat was zu tun", freute sich vor dem Ansgar-Eklat "Bachelorette"-Kandidat David Friedrich, 28, auf die Dschungelprüfung, für die er von seinen Mitstreitern auserkoren wurde. Denn den 28-Jährigen hat schon seit Tagen die Langeweile gepackt. Ganz so cool war er dann aber doch nicht, als er vor der Prüfung namens "Einmal volltanken, bitte" stand. In einer hohen Röhre, die sich rasch mit Wasser füllte, musste David acht Boxen aufschrauben. Jeder der Container beinhaltete selbstredend eklige und angriffslustige Wasserbewohner wie Aale, Flußkrebse oder Schlammkrabben.

David Friedrich auf Tauchgang.

Null Sterne in der Dschungelprüfung

Doch weil David vor allem am Anfang noch nicht den Rhythmus beim Aufschrauben fand, ging ihm beim allerletzten Türchen die Zeit aus. Dummerweise handelte es sich dabei um eine "Alles oder Nichts"-Challenge, sprich Daniel wurde die unangenehme Aufgabe zuteil, mit null Sternen zurück ins Camp zu gehen. "Arschlecken, es gibt Bohnen und Reis", übermittelte er die schlechten Nachrichten diplomatisch. "Das wäre jetzt genau der richtige Zeitpunkt für eine Zigarette."

Zigaretten für Daniele Negroni

Daniele Negroni, 22, teilte diese Meinung wenig überraschend. Am Tag zuvor deklarierte der zwar noch vollmundig, der Zigarettensucht endgültig Herr geworden zu sein. An Tag 10 setzte er nun aber seinen besten Dackelblick auf und bat im Dschungel-Telefon um ein paar Glimmstängel. "Das ist keine Bestrafung mehr, das ist Folter", schloss Daniele sein Plädoyer. Und siehe da: "RTL ist weich geworden", verkündete Daniel Hartwich, 39, zunächst nur den Zuschauern.

Riesenfreude bei Natascha Ochsenknecht, Daniele Negroni + David Friedrich: Die Luxus-Artikel sind zurück!

Hurra, die Luxus-Artikel sind zurück

Als David den betreffenden Brief von der Dschungel-Obrigkeit vorlesen sollte, vermuteten die Bewohner aber zunächst weitere Sanktionen und zeterten schon einmal prophylaktisch. Einzig Natascha Ochsenknecht, 53, stoisch: "Wir sind nicht im Kuschelcamp, sondern im Dschungelcamp". Nur Sekunden später brachen aber alle in Jubel-Schreie aus, als ihnen die geraubten Luxus-Artikel und auch noch Zigaretten bereitgestellt wurden. Daniele zitterte vor Ekstase: "Es war der Kick schlechthin", "Besser als Sex", "Wie so ein innerlicher Orgasmus" - all diese Gefühle löste die erste Zigarette nach tagelanger Zwangspause in ihm aus.

Alle Infos zu "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!" im Special bei RTL.de 

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