Donald Trump: NBC feuert Präsidentschaftskandidat

"You're fired!": Donald Trump wird vom US-Sender NBC vor die Türe gesetzt, weil er gegen Einwanderer hetzte

In der Reality-Show "The Apprentice" (dt. "Der Lehrling") sucht Immobilienhai Donald Trump seit 2004 neue Mitarbeiter für eines seiner Unternehmen. Jede Folge endet für einen Bewerber, der das straffe Casting nicht durchsteht, mit dem mittlerweile legendären Spruch: "You're fired!" (dt. "Du bist gefeuert!"). Nun wurde allerdings Trump selbst vor die Tür gesetzt.

Er schimpft über Einwanderer

Der US-Sender NBC kündigte am Montag (29. Juni) an, alle geschäftlichen Beziehungen mit dem Milliardär zu beenden, wie verschiedene US-Medien übereinstimmend berichten. Grund sind Donald Trumps Äußerungen über mexikanische Einwanderer in den USA. Der Immobilien-Tycoon hatte in der vergangenen Woche seine Bewerbung um die Präsidentschaftskandidatur der Republikaner angekündigt und dabei über Immigranten geschimpft. "Sie bringen Drogen, Verbrechen, Vergewaltiger."

Game of Thrones

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©Warner / Gala

Barack Obama

Ein Präsident als Superstar

Aus Sicherheitsgründen durfte Barack Obama während seiner Präsidentschaft nicht surfen - das holt er jetzt mit einem breiten Grinsen im Gesicht nach.
Spaß beim Kitesurfen: Barack Obama mit Milliardär Richard Branson,  auf dessen privater Insel "Moskito Island".
So habt Ihr den ehemaligen Präsidenten noch nie gesehen: Barack Obama übt Kitesurfen vor Richard Bransons Moskito Insel.
Mit einer sehr emotionalen Rede verabschiedet sich Präsident Barack Obama. In Chicago kann selbst er die Tränen nicht zurückhalten und auch das Publikum ist ergriffen, man sieht wie Menschen sich die Tränen wegtupfen.

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In einer Stellungnahme erklärte NBC, dass man "wegen der abfälligen Äußerungen von Donald Trump" die geschäftlichen Beziehungen beenden werde. Davon betroffen sind unter anderem "The Apprentice" sowie die jährlichen "Miss USA"- und "Miss Universe"-Wahlen, die von einer Organisation veranstaltet werden, die zum Teil dem 69-Jährigen gehört. Zuletzt hatte sich bereits das Medienunternehmen Univision, größter spanischsprachiger Sender in den Vereinigten Staaten, geweigert, Trumps Miss-Wahlen auszustrahlen.

Verbale Entgleisungen

Die Kritik, die Trump seit seiner Rede entgegenschlägt, scheint ihm übrigens genauso gleichgültig zu sein, wie seine Entlassung. "Es gibt nichts, wofür ich mich entschuldigen müsste. Alles, was ich gesagt habe, ist wahr", sagte er zu "Us Weekly" . Er kämpfe schließlich für die USA, nicht für Mexiko ... Allerdings dürfte Donald Trumps Wortschatz selbst seinen republikanischen Freunden langsam Sorgen bereiten. Zudem ist es nicht die erste verbale Entgleisung. Die amerikanische Schauspielerin und Talkgröße Rosie O'Donnell, die sich in ihrer TV-Show über ihn lustig gemacht hatte, bezeichnete er als "degenerierte Verliererin" und "fette Sau".

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