Dieter Bohlen: Rekordtief bei "DSDS"

Dieter Bohlen darf bleiben, alle anderen müssen die "DSDS"-Bühne verlassen: Nach den schlechten Quoten des Finales von "Deutschland sucht den Superstar" will RTL die Sendung verändern

Dieter Bohlen

So schlecht lief es noch nie für und die RTL-Show "DSDS": Nur 4,71 Millionen Zuschauer sahen am vergangenen Samstag (28. April) zu, wie der Schweizer Deutschlands "Superstar" wurde.

Ein Rekordtief, auf das sich die Sendung in den vergangenen Jahren immer weiter zubewegte. Wollten das allererste Finale 2003, aus dem Alexander Klaws als Gewinner hervorging, ganze 12,8 Millionen Menschen sehen, nutzte sich das Konzept über die Jahre immer weiter ab. 2010 schalteten 7,58 Millionen Zuschauer ein, 2011 waren es laut "quotenmeter.de" nur noch 6,3 Millionen.

Die "DSDS"-Final-Paarung: Daniele Negroni (rechts) gratuliert Luca Hänni zum Gewinn.

Die "DSDS"-Final-Paarung: Daniele Negroni (rechts) gratuliert Luca Hänni zum Gewinn.

Trotz der fallenden Tendenz will RTL am Format festzuhalten, für eine zehnte Staffel "DSDS" soll es allerdings Neuerungen geben. Der "Bild"-Zeitung sagte Jurykopf Dieter Bohlen: "'DSDS' ist deshalb eine große Show, weil wir Mut zur Veränderung haben. Wir alle im Team wollen immer besser werden. Deshalb wird kein Stein auf dem anderen bleiben."

Konkret heißt das: Die Jury wird neu besetzt. Modelchoreograph , 52, und Sängerin , 30, sollen nach nur einer Staffel ausgetauscht werden. Ähnlich erging es unter anderem ihren direkten Juroren-Vorgängern und . Doch diesmal werde es laut "Bild" eine weitere personelle Veränderung geben. Auch wenn er die Show bereits seit sieben Jahren moderiert, könnte das Finale am Samstag für , 37, die letzte "DSDS"-Sendung gewesen sein.

Der Sender will außerdem am Konzept schrauben. Schon in der gerade beendeten Staffel sorgte eine mögliche Frauenquote für Diskussionen, weil unter den letzten zehn Kandidaten nur drei Mädchen mitsangen.

So will RTL nun vermutlich für gleich viele Mädchen wie Jungen in den Livesendungen, den sogenannten Mottoshows, sorgen. Und auch das Mindestalter für Kandidaten soll von 16 auf 18 Jahre angehoben werden, um Probleme durch die Sperrstunde zu umgehen. Durften doch die jüngeren Kandidaten aufgrund des Jugendschutzgesetzes nach 22 Uhr die Bühne nicht mehr betreten.

Dieter Bohlen werden die Veränderungen bei "Deutschland sucht den Superstar" kaum scheren. Seit fast zehn Jahren ist er die einzige Konstante der Sendung und wird es voraussichtlich auch bleiben. Außerdem hat er schon wieder die nächste Castingshow in petto. Ab 5. Mai dürfen sich bei "DSDS Kids" Kinder zwischen vier und 14 Jahren seinem Juryurteil stellen.

iwe

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