Die Höhle der Löwen: "Waschies" im Test: Was können die Waschpads wirklich?

Abschminken nur mit Wasser - das soll mit den "waschies" aus "Die Höhle der Löwen" möglich sein. Investor Ralf Dümmel ist schnell überzeugt. Doch wie schlagen sich die Mikrofaser-Pads im Alltag? Wir haben es getestet 

Dieser Deal hat sich für Ralf Dümmel gewaschen! Er greift bei den "waschies" zu.

Das Etikett auf der Rückseite einer Abschminklotion liest sich meist wie ein Chemiebuch: Cyclopentasiloxane, Isohexadecane, Dipotassium Phosphate. Doch selbst wenn man in der Schule immer fleißig aufgepasst hat, ist man nach dem Lesen meist noch so schlau wie vorher. Zumindest geht es mir, Gala.de-Redakteurin Tabea, immer so. Nie weiß ich, mit was genau ich mich da eigentlich abschminke. Einfach nur mit Wasser reinigen - das wäre es!

Diesen Wunsch hatte auch Carolin Schuberth, die bei ihrer kleinen Tochter irritierte Haut beobachtete und daraufhin spezielle Pads für die tägliche Reinigung nähen ließ. Was zunächst als schonender Waschlappen für Babys entwickelt wurde, entpuppte sich jedoch schnell auch als idealer Make-up-Entferner und landet im September 2018 schließlich als "waschie" Mikrofaser-Pad in der "Höhle der Löwen".

Wie funktionieren die "waschies" Mikrofaser-Pads?

Nach Inhaltsstoffen sucht man auf der Verpackung der "waschies" vergebens. Ist ja auch klar, wirken sie allein in Verbindung mit Wasser. Im Chemiebuch muss man also nie gelesen haben, um ihre Funktionsweise zu verstehen. Diese hat vielmehr mit den speziellen Mikrofasern (88 Prozent Polyester und 12 Prozent Viskose) zu tun, aus denen sie gefertigt sind. Der Schlüssel des Ganzen liegt dabei in der extrem hohen Dichte der Fasern, die es dem Pad ermöglicht, Schmutz, Cremereste und Schminke aufzunehmen und ohne Kratzen und Irritationen zu reinigen. 

Marcella Müller und Carolin Schuberth stellen bei "Die Höhle der Löwen" ihre waschies vor.

Die "waschies" überzeugen bei "Die Höhle der Löwen"

In der Sendung am 25. September stellt Erfinderin Carolin Schuberth zusammen mit ihrer Geschäftspartnerin Marcella Müller ihre flauschigen "Kissen" vor. Investor Ralf Dümmel erkennt das große Potenzial der nachhaltigen Abschminkpads und sichert sich den erfolgsversprechenden Deal.

"Ich freue mich auf die Zusammenarbeit. Das wird eine saubere Sache!“

Doch können die "waschies" auch mich überzeugen? Wie lassen sie sich anwenden und bekommen sie am Abend wirklich all meine Schminke ab?

"waschies" Mikrofaser-Pads im Test: Das Gala-Fazit 

Erst einmal: Ich trage nicht wenig Make-up. Foundation, Highlighter, Bronzer, Augenbrauengel, Mascara und Rouge landen täglich auf meinem Gesicht. Die "waschies" werden also direkt dem Härtetest unterzogen, als ich sie zum ersten Mal teste.

Ich halte sie unter lauwarmes Wasser, bis sie leicht feucht sind, und beginne dann in kreisenden Bewegungen über meine Haut zu gehen. Ich beginne bei der Stirn, kreise dann weiter über die Nase und reinige schließlich auch mein Kinn und meine Wangen. Und siehe da: Meine Schminke bleibt tatsächlich in den Fasern hängen, das Pad nimmt alles auf.

Nun mache ich mich an meine Augenpartie. Wimperntusche verhält sich ja meist eher schwierig beim Abschminken. Der Panda-Look ist bei mir keine Seltenheit, sobald die schwarze Tusche verschmiert. Mit den "waschies" passiert mir das allerdings nicht. Sie befreien mich von meiner Mascara ohne dunkle Schatten zu hinterlassen.

Die waschies Abschminkpads sind im Handel als 3er-Set ab ca. 10 Euro erhältlich. Nach dem Gebrauch lassen sie sich immer wieder waschen, sind also eine Investition für eine längere Zeit.

Die Waschpads halten also, was sie versprechen. So ganz überzeugt bin ich von der Handhabung allerdings noch nicht. Dafür ist das doppellagige Kissen einfach zu dick. Ich habe das Gefühl, meine Haut dadrunter gar nicht richtig zu spüren und bin mir bis zum Schluss unsicher, ob nun auch wirklich alles an Make-up weg ist.

Als kleiner Öko-Fan freue ich mich dennoch sehr über die Erfindung. Die Pads lassen sich bei 95 Grad nämlich in der Maschine wieder sauber waschen und können so erneut verwendet werden.

Jetzt neu: Das "Die Höhle der Löwen"-Magazin!

Mit dem "Die Höhle der Löwen"-Magazin erschien ab dem 4. September ein neues Heft rund um die Sendung. Darin zu finden: Erfolgsstorys zahlreicher Gründer und persönliche Hintergrundinformationen zu den Jury-Mitgliedern.

Höhle der Löwen 2018

Die Highlights der Show

Max Krämer und Baris Özel aus Osnabrück präsentieren mit "Bugfoundation" einen Burgerpatty aus Insekten. Sie erhoffen sich ein Investment von 225.000 Euro für 7,5 Prozent der Anteile an ihrem Unternehmen.
Die Investoren Carsten Maschmeyer und Ralf Dümmel beraten, ob und wieviel sie in "Smartsleep" investieren wollen.
André Reinegger aus Aachen präsentiert mit "Plankpad" Planken und Spielen in einem. Er erhofft sich ein Investment von 50.000 Euro für 15 Prozent der Anteile an seinem Unternehmen.
Die Investoren Dagmar Wöhrl und Ralf Dümmel nehmen die Burger von "Bugfoundation" genau unter die Lupe.

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