Die Höhle der Löwen: GALA testet die Katzenstreu-Schaufel KeDDii Scoop

In der vergangenen Woche schloss Ali Dilgin mit seiner Katzenstreu-Schaufel einen Deal mit Ralf Dümmel ab. GALA-Redakteurin Julia hat KeDDii Scoop getestet

Ali Dilgin

Am 24. Oktober 2017 stellte Ali Dilgin die "innovativste Katzenstreu-Schaufel der Welt" bei "Die Höhle der Löwen" vor und bekam ordentlich Gegenwind. Frank Thelen verstand zunächst erst einmal gar nicht, wozu das Produkt überhaupt gut ist. Die restlichen Löwen drucksten herum und stiegen nach und nach aus dem Pitch aus. Nur Ralf Dümmel sah unternehmerisches Potenzial in KeDDii Scoop und schlug zu: 100.000 Euro für 40 Prozent der Firmenanteile. Seitdem ist die Streuschaufel im Handel erhältlich. Auch GALA-Redakteurin Julia hat sie schon ausprobiert.

Das hat KeDDii Scoop zu bieten

Das Besondere an KeDDii Scoop: Das Gerät ist ein wahrer Alleskönner. Man kann damit nicht nur alle gängigen Streusorten sieben - die Schaufel lässt sich auf verschiedene Größen einstellen. Man kann Streu auch zusammenkehren und große Klumpen zerkleinern. Sogar zum Befüllen des Katzenklos kann man KeDDii Scoop verwenden. So viel zur Theorie. Aber kann das Produkt auch in der Praxis überzeugen? Immerhin leben zwei Katzen in meinem Haushalt - mit Katzenklosäubern habe ich also wirklich viel zu tun. Und es ist tatsächlich so, dass bisher keine Schaufel meinen Ansprüchen gerecht werden konnte.

Für alle gängigen Katzenstreusorten

Ich verwende eine Katzenstreu aus Holzpellets und die sind relativ groß. Ergo gehen sie nicht durch die Löcher herkömmlicher Schaufeln. Ich habe also nicht nur die Ausscheidungen auf der Schaufel, sondern auch die Pellets - gesiebt wird da nichts. Ob KeDDii Scoop Abhilfe schaffen kann? Tatsächlich. Ich kann die Siebgröße manuell einstellen - von null auf zwölf Millimeter. Allerdings bedarf das ein wenig Übung. Die ersten Versuche, um die richtige Größe zu finden, waren doch eine kleine Fummelei. 

Ein wahres Multitalent

Und: Auch die Häufchen sind unterschiedlich groß. Um die Katzentoilette richtig sauber zu bekommen, musste ich ab und an die Größe ändern, was doch ein wenig Zeit raubt. Ein großer Vorteil an KeDDii Scoop ist, dass ich mit einer Seite des Geräts, das übrigens komplett zusammengebaut geliefert wird, festsitzendes Streu gut abkratzen kann. Meine Katzen sind sogenannte Randpinkler. Feuchte Streu sammelt sich also am Rand der Toilette und klumpt dort zusammen. Mit der Multifunktionsschaufel kann ich es aber sehr gut entfernen. Doch auch KeDDi Scoop muss ich nach dem Klo-Saubermachen selbst ordentlich saubermachen- genau wie jede andere Katzenstreu-Schaufel. Das bleibt auch bei dem Wundergerät leider nicht erspart.

Fazit

Die Kehrfunktion ist bei den Holzpellets leider etwas unpraktisch. Ich zerkleinere diese eher, als sie aufzukehren. Bei Betonitstreu hingegen funktioniert das Kehren ganz gut. Was mich jedoch an KeDDii Scoop stört, ist das Gewicht. Um das Katzenklo richtig zu säubern, braucht man ein bisschen Zeit - und die Hand wird doch recht schwer. Außerdem ist die Streuschaufel ziemlich groß. Bei mir kein Problem, da die stillen Örtchen meiner Wohnungstiger ebenfalls XL sind. Bei kleineren Katzentoiletten könnte sich KeDDii Scoop als etwas unhandlich erweisen. 

Unsere Video-Empfehlung 

Die Höhle der Löwen

GALA testet den flüssigen Displayschutz "Protect Pax"

"Protect Pax"-Gründerduo Pascal Buchen und Anthony Filipiak
Einen unsichtbaren und effektiven Schutz für Handydisplays versprechen Pascal Buchen, 26, und Anthony Filipiak, 22, mit ihrer Erfindung "Protect Pax". Blasen oder absplitternde Schutzfolien soll es mit dem flüssigen Displayschutz nicht mehr geben. So hart wie Saphir und Rubin soll es vor Kratzern und Bruchschäden bewahren und Wasser abweisen. Doch funktioniert das Produkt auch wirklich? GALA macht den Test
©Gala

 


Themen

Erfahren Sie mehr:

Star-News der Woche