Die Höhle der Löwen: Was kann der Yummynator?

Der "Yummynator" soll das Füttern von Hunden und Katzen sauberer und einfacher machen. Ob das funktioniert? GALA hat es ausprobiert 

Marcus König

Marcus König

Bei "Die Höhle der Löwen" will Marcus König seinen "Yummynator" an den Mann bringen. Der "Yummynator" ist ein Fressnapf für Hunde und Katzen, der dank einer Unterlage den Futterplatz sauber hält und rutschfest ist. Der 35-Jährige bietet 15 Prozent seiner Firmenanteile für 125.000 Euro an. Ralf Dümmel, 50, holt sich den Deal, fordert aber 20 Prozent Firmenanteile und zahlt dafür 150.000 Euro. Aber hält der "Yummynator" auch, was er verspricht? GALA-Redakteurin Juli hat ihn getestet. 

Ralf Dümmel holt sich "Yummynator"-Deal

Mit zwei Katzen teile ich mir meine Wohnung. Ihr Futter bekommen die beiden in der Küche. Dort stehen zwei Stationen mit integrierten Futter- und Wassernäpfen. Die habe ich vor einiger Zeit gekauft, damit nicht so viel Nassfutter auf den Fliesen landet. Bisher bin ich recht zufrieden damit, allerdings nehmen die zwei teile auch ordentlich Platz weg. Der "Yummynator" kommt etwas kompakter daher. Ihn gibt es in den Größen S,M und L und in verschiedenen Farben. Wobei für eine Katze die kleinste Schüssel dicke ausreicht. Die Näpfe werden auf einer grauen Silikonunterlage befestigt. Man kann sie zum Befüllen und Säubern ganz einfach abdrehen und wieder aufdrehen. Sehr praktisch!

Der Praxistest

Ich tausche also meine Futterstationen gegen zwei "Yummynator". Näpfe fürs Wasser muss ich jedoch extra hinstellen - da ist Marcus Königs Erfindung einfach zu groß. Meine Stubentiger nehmen die Neuerung sofort an. Bei Katzen weiß man das ja manchmal nicht, die haben eben ihren eigenen Kopf. Ich hätte mir auch vorstellen können, dass mein Kater solange das Fressen verweigert, bis sein gewohnter Napf wieder vor ihm steht. Mein Bedenken beim "Yummynator": Dadurch, dass er nicht so großflächig ist wie die Futterstationen, könnte sich die Katzennahrung wunderbar auf dem Küchenboden verteilen. Aber nein. Alles bleibt da, wo es hingehört. Die "Yummynator"-Schüsselchen sind durch das Drehsystem leicht erhöht - da geht nichts daneben und Nala und Bo können trotzdem ganz bequem futtern. Der "Yummynator" bleibt durch die rutschsichere Konstruktion, die sich selbstständig am Boden festsaugt, auch tatsächlich da, wo man sie hingestellt hat - selbst wenn es bei der Nahrungsaufnahme mal etwas wilder zugeht. 

Fazit

Die Näpfe lassen sich auch ganz leicht saubermachen. Selbst kleine Futterkrusten wäscht man spielend leicht ab. Man kann den "Yummynator" auch in die Spülmaschine packen. Es gibt keine Ritzen oder Kanten, an denen sich Futterreste absetzen könnte. Die Idee hinter dem "Yummynator" ist toll. Er hält wirklich, was er verspricht. Mein einziger Kritikpunkt: die Größe. Für normale Hauskatzen ist selbst die kleinste Version zu groß und ich muss eine extra Wasserschüssel aufstellen. Für Hunde sind die Größen eher geeignet. Vielleicht lassen sich Ralf Dümmel und Marcus König ja noch eine katzenfreundlichere Variante einfallen. Die hätte dann auch für immer einen festen Platz in meiner Küche. 

Unsere Video-Empfehlung 

Einen unsichtbaren und effektiven Schutz für Handydisplays versprechen Pascal Buchen, 26, und Anthony Filipiak, 22, mit ihrer Erfindung "Protect Pax". Blasen oder absplitternde Schutzfolien soll es mit dem flüssigen Displayschutz nicht mehr geben. So hart wie Saphir und Rubin soll es vor Kratzern und Bruchschäden bewahren und Wasser abweisen. Doch funktioniert das Produkt auch wirklich? GALA macht den Test
© Gala


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