"Die Höhle der Löwen": "Capsair" - der duftende Kleiderbügel im Test

Löcher im Lieblingspulli? Muffiger Geruch im Kleiderschrank? Eine mehr als nervige Angelegenheit - die nun bald Geschichte sein könnte. Annina von GALA testete den duftenden Kleiderbügel "Capsair", der einen Deal in "Die Höhle der Löwen" absahnte

Ralph Ecks von "Capsair" bei der Präsentation in "Die Höhle der Löwen"

Kleidung bedarf guter Pflege: Wer seine Garderobe so lange wie möglich - im besten Zustand - erhalten möchte, der kommt um einen angemessenen Umgang mit dieser nicht herum. Schonendes Waschen allein reicht da womöglich nicht aus: Mottenlöcher avancieren bei dem Lieblingskleidungsstück zum Horror-Szenario. Das Startup "Capsair" verspricht nun einen zuverlässigen Schutz gegen die verhassten Falter. 

"Capsair" lässt die Kleidung duften

Gründer Ralph Ecks ist sich dem Ärger um ein löchriges Kleidungsstück bewusst - und will diesen gezielt vermeiden. Der Schutz von Anziehsachen ist daher die Basis seines jungen Unternehmens, das er in der "VOX"-Show "Die Höhle der Löwen" präsentierte. Um besagten Schutz zu garantieren, entwickelte Ecks einen neuartigen Kleiderbügel, der Platz für eine kleine Duftkapsel bietet. Der sogenannte "Capsair" kann dabei genau so genutzt werden, wie ein herkömmlicher Bügel. Mit einem kleinen Extra: Die Kapsel vertreibt nicht nur unerwünschte Kleidermotten, sondern bringt die Kleidung auch zum Duften. 

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Die Kapsel des "Capsair" wird einfach in den Kleiderbügel geklickt. 

Schutz vor muffigem Geruch

Denn nichts nimmt Gerüche so schnell auf, wie die eigenen Anziehsachen. Jeder kennt es: Je länger die Teile im Kleiderschrank hängen, desto höher ist die Gefahr, dass sie beim Tragen muffig riechen. Wer nicht immer wieder auf Textilspray zurück greifen möchte, kann diesem Problem nun mit dem "Capsair" Herr werden. 

Zwei Duftrichtungen: Lavendel und Zedernholz

Die Montage der Kapsel ist einfach: Der Bügel und die Kapseln werden getrennt voneinander verpackt geliefert. Um den Duft zu erhalten, ist der Einsatz gesondert in Plastik verpackt. Um den Bügel "in Betrieb" zu nehmen, muss die Kapsel lediglich in die dafür vorgesehene Öffnung im Kleiderbügel gedrückt werden. So einfach, so gut. Denn direkt nach dem Einsetzen der Duftkapsel, die mit einem Klick einrastet, kann der Bügel mit dem gewünschten Teil bestückt werden. In einer Kiste werden jeweils zwei Bügel und zwei Kapseln geliefert, die zwei bereits entwickelten Düfte - Lavendel und Zedernholz - halten bis zu drei Monate. 

Im "Capsair"-Paket befinden sich immer zwei Kleiderbügel und zwei getrennt verpackte Duftkapseln. Hier im Bild: die Duftrichtung Lavendel.

Erhältlich sind die zwei Bügel für 9,99 Euro. "Capsair" wirbt mit seinen natürlichen Inhaltsstoffen, die Kapseln kommen ohne Zusatzstoffe aus. Tatsächlich tut das dem intensiven Duft aber keinen Abbruch. Direkt nach dem Auspacken nimmt man den - in meinem Fall Lavendel - intensiven Geruch wahr. Schon nach wenigen Stunden duftet der Kleiderschrank nach dem Produkt. Obwohl Ecks mit dem einheitlichen Bild eines Kleiderschranks voller "Capsair"-Bügel wirbt, reichen schon zwei Bügel aus, um den gesamten Schrank zum Duften zu bringen.

Die "Capsair"-Bügel in Aktion. Sobald die Kapseln in den Bügel geklickt werden, fängt der Einsatz an zu duften. 

 

Ralf Dümmel greift zu

Die von Ecks entwickelte Technik ist nach eigenen Angaben einzigartig: "Es gibt kein System wie unseres, das Bügel, Duft und Mottenprophylaxe in einem bietet. Deswegen eignet sich 'Capsair' für jeden, der seine Kleidung aufhängt. So stilvoll und elegant lassen sich unliebsame Kleidermotten mit keinem anderen Mittel abwehren." Eine Idee, die Unternehmer Ralf Dümmel, 51, umgehend hellhörig werden ließ. Schnell schlug er zu und tütete den Deal noch in der Show ein. 

Höhle der Löwen 2018

Die Highlights der Show

Max Krämer und Baris Özel aus Osnabrück präsentieren mit "Bugfoundation" einen Burgerpatty aus Insekten. Sie erhoffen sich ein Investment von 225.000 Euro für 7,5 Prozent der Anteile an ihrem Unternehmen.
Die Investoren Carsten Maschmeyer und Ralf Dümmel beraten, ob und wieviel sie in "Smartsleep" investieren wollen.
André Reinegger aus Aachen präsentiert mit "Plankpad" Planken und Spielen in einem. Er erhofft sich ein Investment von 50.000 Euro für 15 Prozent der Anteile an seinem Unternehmen.
Die Investoren Dagmar Wöhrl und Ralf Dümmel nehmen die Burger von "Bugfoundation" genau unter die Lupe.

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Verwendete Quellen: VOX, Eigenerecherche

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