Deutscher Filmpreis 2016: Und die Lola geht an ...

Die Mitglieder der Deutschen Filmakademie haben abgestimmt und die begehrten Lolas vergeben. Das sind die Gewinner der Preisverleihung

Ein bisschen Hollywood in Deutschland: Am Freitag (27. Mai) ist der 66. Deutsche Filmpreis verliehen worden. Rund 1700 Mitglieder der Deutschen Filmakademie entschieden über ihre Favoriten und zeichneten diese in der Gala mit den entsprechenden Lolas in zahlreichen - teils hochdotierten - Kategorien aus.

Fast drei Millionen Euro an Preisgeldern, einschließlich der Nominierungsprämien, wurden auf diesem Wege vergeben. Das sind die Abräumer des Abends.

"Sturm der Liebe"

Auf Instagram: Sieht man Florian Frowein hier als neuen Traummann?

"Sturm der Liebe" am Donnerstag (31.10.19) um 15:10 Uhr im Ersten: Christoph (Dieter Bach, r.) begegnet seinem Sohn Tim (Florian Frowein, l.).
Die ARD-Serie "Sturm der Liebe" geht im Herbst 2019 in seine 16 Staffel - und das mit Florian Frowein als neuem Traummann? Vielleicht, denn die Gerüchteküche brodelt! So oder so wird der 31-Jährige künftig öfter bei "SdL" über den Bildschirm flimmern - und zwar in einer neuen Rolle. Was es damit auf sich hat und den ersten - inoffiziellen - Schnipsel von Florian Frowein alias Tim sehen Sie im Video.
©Gala

Politthriller gewinnt

Als der größte Gewinner des Abends darf das Drama "Der Staat gegen Fritz Bauer" bezeichnet werden, das am Ende der Gala insgesamt fünf Preise und die goldene Lola für den besten Film mit nach Hause nahm. Nominiert war der Politthriller in insgesamt neun Kategorien.

So konnte Ronald Zehrfeld nicht nur die beste männliche Nebenrolle für das Drama einheimsen, auch das beste Szenenbild, das beste Kostümbild, die beste Regie und das beste Drehbuch gingen an den Spielfilm.

Ärgerlich jedoch für Burghart Klaußner, dass die Lola für die beste männliche Hauptrolle nicht an ihn, sondern an Peter Kurth in "Herbert" ging. Das Drama von Regisseur Thomas Stuber wurde außerdem für das beste Maskenbild ausgezeichnet und bekam die silberne Lola für den besten Film. Die bronzene Lola ging an "4 Könige".

jella haase

Jella Haase

Sie wünscht sich eine "Fack ju Göhte"-Fortsetzung

Es war IHR großer Abend

Einen besonders erfolgreichen Abend konnte auch Laura Tonke für sich verbuchen. Sie wurde nicht nur für "Mängelexemplar" mit der besten weiblichen Nebenrolle ausgezeichnet, sondern sie heimste auch den Preis für die beste weibliche Hauptrolle ein - für "Hedi Schneider steckt fest".

Der zweimal nominierte Dokumentarfilm "Above and Below" war ebenso oft erfolgreich - als bester Dokumentarfilm und bei der besten Kamera. Der beste Kinderfilm ging an "Heidi", "Ein Hologramm für den König" bekam die Lola für den besten Schnitt sowie die beste Tongestaltung.

Die beste Filmmusik ging an "Every Thing Will Be Fine", während Produzentin Regina Ziegler den Ehrenpreis für ihr Lebenswerk bekam und Stefan Arndt mit dem Bernd-Eichinger-Preis bedacht wurde. Als besucherstärkster Film wurde die Komödie "Fack Ju Göhte 2" geehrt.

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