Deutscher Filmpreis 2011: Das sind die Gewinner

Am Freitag wurde im Berliner Friedrichstadtpalast der Deutsche Filmpreis 2011 verliehen. Große Gewinner des Abends waren Florian David Fitz und der Film "Vincent will Meer", die sich über zwei "Lolas" freuen durften

Deutscher Filmpreis 2011

Die Gewinner des Deutschen Filmpreises 2011 stehen fest. Rund 1800 hochkarätige Gäste wurden von Moderatorin am Freitag (8. April) auf amüsante Weise und in wechselnden Glitzeroutfits durch den Abend geführt. So sorgte sie gleich zu Beginn der Gala für einen Lacher, als sie das Publikum mit den folgenden Worten begrüßte: "Ich bin's wieder, die Babsi! Ihr fleischgewordenes Restrisiko!"

Aber auch rührende Momente hatte die Verleihung des wichtigsten deutschen Filmpreises, der "Lola", zu bieten. Kulturstaatsminister erinnerte in seiner Eröffnungsrede an den Anfang dieses Jahres verstorbenen Filmproduzenten , der im letzten Jahr mit dem Ehrenpreis für sein Lebenswerk ausgezeichnet wurde. Filmakademie-Präsidentin verkündete gegen Ende der Gala, dass es ihm zu Ehren zukünftig einen Bernd-Eichinger-Preis geben werde.

Großer Gewinner des Abends war Schauspieler . Sein Film "Vincent will Meer", für den er auch das Drehbuch schrieb, brachte ihn gleich mit zwei der begehrten Trophäen in Kontakt - für den besten Film und den besten Hauptdarsteller. Die silberne "Lola" für den besten Film ging an die Komödie "Almanya - Willkommen in Deutschland", Bronze gewann "Wer wenn nicht wir" von Andres Veiel. Den Ehrenpreis erhielt in diesem Jahr Filmemacher Wolfgang Kohlhaase.

Sehen Sie auf der zweiten Seite alle Gewinner des Abends im Überblick.

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Strahlendes Lächeln bei den Gewinnern: Wolfgang Kohlhaase, Nadja Uhl, Florian David Fitz, Viola Jäger und Harald Kügler.

Die Gewinner des Deutschen Filmpreises 2011

Bester Spielfilm in Gold:

Vincent will Meer

Bester Spielfilm in Silber:

Almanya - Willkommen in Deutschland

Bester Spielfilm in Bronze:

Wer wenn nicht wir

Bester Dokumentarfilm:

Pina

Bester Kinderfilm:

Chandani und ihr Elefant

Bestes Drehbuch:

, ("Almanya - Willkommen in Deutschland")

Beste Regie:

("Drei")

Beste darstellerische Leistung - weibliche Hauptrolle:

("Drei")

Beste darstellerische Leistung - männliche Hauptrolle:

Florian David Fitz ("Vincent will Meer")

Beste darstellerische Leistung – weibliche Nebenrolle:

Beatriz Spelzini ("Das Lied in mir")

Beste darstellerische Leistung – männliche Nebenrolle:

("Poll")

Beste Kamera/Bildgestaltung:

Daniela Knapp ("Poll")

Bester Schnitt:

Mathilde Bonnefoy ("Drei")

Bestes Szenenbild:

Silke Buhr ("Poll")

Bestes Kostümbild:

Gioia Raspé ("Poll")

Bestes Maskenbild:

Kitty Kratschke, Heike Merker ("Goethe!")

Beste Filmmusik:

Matthias Klein ("Das Lied in mir")

Beste Tongestaltung:

Ansgar Frerich, Sabine Panossian, Niklas Kammertöns ("Pianomania - Die Suche nach dem perfekten Klang")

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