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"Das perfekte Dinner" Kritik an Hauptgang: "Ein No-Go"

"Das perfekte Dinner": Die Teilnehmer:innen bei Marius (Mitte)
"Das perfekte Dinner": Die Teilnehmer:innen bei Marius (Mitte)
© RTL / ITV Studios
"Das perfekte Dinner"-Kandidat Marius hat sich mit dem Hauptgericht ein wenig aus dem Fenster gelehnt.

"Das perfekte Dinner" folgt festen Regeln: Das 3-Gänge-Menü muss beispielsweise zwingend in den eigenen vier Wänden zubereitet werden, auf Fertiggerichte soll nach Möglichkeit verzichtet werden – und Gastgeber:innen sollen ihr Dinner selbst vorbereiten. Am Dienstag, 17. August 2022, nimmt Hobbykoch Marius, 39, letztere Regel nicht ganz so genau.

"Das perfekte Dinner": Der Abend beginnt vielversprechend

Ziemlich nervös beginnt Marius den Tag, schließlich hat er sich für den Abend einiges vorgenommen: Zur Vorspeise serviert der selbstständige Berater einen Rote-Bete-Lauch-Salat mit einem Walnuss-Dressing und Hummus – alles vegan. Als Hauptspeise gibt es Heidschnucke – eine als eher genügsame bekannte Schafsrasse – im Salzmantel, dazu Rübenkuchen, Zitronenpolenta und Kalbs-Jus. 

Der Kuchen wird noch für eine angespannte Stimmung zu Tisch sorgen, aber das kann Marius bei seinen Vorbereitungen natürlich nicht ahnen. Zum Nachtisch gibt es Kuchen und Vanillepudding, zusammen mit Filoteig-Zigarren, die mit Aprikosen gefüllt sind.

Von der Vorspeise sind die Gäst:innen allesamt sehr angetan. "Das hat total harmoniert mit dem Dressing. Mich hat's richtig weggehauen", lobt eine begeisterte Tine, 53. Sie merkt sich die Kombination aus Lauch und Rote Bete – genau deswegen habe sie auch bei "Das perfekte Dinner" mitgemacht: "Damit ich mir Inspiration holen kann." Doch bei der Hauptspeise kippt die gute Stimmung.

Gäst:innen enttäuscht von Schummelei

"Schmeckt es euch denn?", fragt ein sichtlich nervöser Marius, als die Hauptspeise stillschweigend verzehrt wird. Tut es – aber dass Marius zugibt, dass seine Frau den Rübenkuchen zubereitet hat, missfällt den Anwesenden. "Das Marius' Frau als Schnibbelhilfe mehr gemacht hat als schnibbeln, ist für mich ein Kritikpunkt", ist Hannahs, 25, Meinung dazu. "Schnibbeln und putzen ist okay, aber sobald etwas zusammengerührt wird, ist das ein No-Go", wiederholt André, 47, seine Anforderungen, die er bereits am Morgen geäußert hat.

Immerhin der Nachtisch kann die Gemüter wieder erhellen. Für André waren die Zigarren "das Highlight", Tine und Kirsten, 44, loben hingegen den Orangenkuchen. "Der Kuchen hat super orangig geschmeckt und war saftig", schwärmt Kirsten. Insgesamt verzeihen die anderen Teilnehmer:innen den kleinen Fauxpas bei der Hauptspeise. "Im ganzen Menü hat er ja wahnsinnig handwerklich agiert", fasst Tine zusammen. "Er hat sich ins Zeug gelegt und er kann was." Mit 32 von 40 möglichen Punkten kommt Marius vorerst auf den ersten Platz der "Das perfekte Dinner"-Woche aus Lüneburg. 

Verwendete Quelle: tvnow.de

csc Gala

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