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"Das perfekte Dinner" Übergroßer Ehrgeiz beim Gastgeber: "Wenn das Gericht nichts geworden ist, schmeiße ich es weg"

"Das perfekte Dinner"-Kandidat Domenik (Mitte) aus Münster
"Das perfekte Dinner"-Kandidat Domenik (Mitte) aus Münster.
© RTL / ITV Studios Germany
"Das perfekte Dinner"-Gastgeber Domenik hat hohe Ansprüche an sich und sein Essen. Auch die Gäste erwarten nur das Beste.

"Das perfekte Dinner" nehmen manche Gastgeber:innen sehr wörtlich: Domenik, 29, der sich am Donnerstag, 17. Juni 2022, vor den anderen Teilnehmer:innen beweisen wollte, hat ganz besonders hohe Ansprüche an sein Drei-Gänge-Menü. Von den Gästen wird dieser Ehrgeiz nur noch befeuert. Doch kann er den hohen Erwartungen – vor allem den eigenen – gerecht werden?

"Das perfekte Dinner": Gäst:innen befeuern Druck

Wie der Verkäufertrainer im Versicherungsbereich selbst zugibt, zählt er sich zu den ehrgeizigeren Teilnehmer:innen der Kochsendung und plant auch, "natürlich" zu gewinnen. So hoch ist sein Anspruch an sich und sein Essen, dass er rabiat vorgeht, wenn es nicht dem Maßstab entspricht: "Ich neige dazu, wenn das Gericht nichts geworden ist, dann schmeiße ich es weg."

Ähnlich hoch wie beim Gastgeber sind auch die Erwartungen der anderen Teilnehmer:innen, als ihnen das Menü vorgelegt wird. Ilka, 48, zeigt sich zwar sehr angetan von den drei Gängen, sieht allerdings auch Raum für eine Gefahr: "Ich glaube, er ist ein bisschen perfektionistisch." Mechthild, 60, stimmt zu: "Ich erwarte heute Abend viel." Das wiederholt sie später auch gegenüber Domenik, als dieser die vier anderen auf der Terrasse mit einem Aperitif zum Anstoßen begrüßt.

Die Erwartungen wurden übertroffen

Domenik behält über den Abend einen kühlen Kopf und kann ein Menü abliefern, dass dem Titel "Das perfekte Dinner" nahezu komplett gerecht wird. Die Vorspeise, Avocado und gegrillter Lachs mit Frischkäse, trifft absolut den Geschmack von Thomas, 20: "Ich liebe Avocado und auch die Kombination aus Avocado und Hirtenkäse." Besonders der Hauptgang hat Domenik zuvor Arbeit bereitet: Die Jus für das Gericht hat er bereits vor Tagen angesetzt, am Abend gart er das Fleisch Sous-vide (zu Deutsch: Vakuumgaren) und grillt es anschließend. Die ganze Arbeit macht sich bezahlt. "Das hätte er nicht besser machen können", schwärmt Ilka und Mechthild setzt sogar noch einen drauf: "Die Hauptspeise war für mich die beste der Woche."

Als Dessert serviert Domenik den begeisterten Gästen noch Pflaumenkompott, selbst gemachtes Eis und einen soufflierten Pfannkuchenteig. Jess, 33, zeigt sich dem gegenüber etwas skeptisch: "Ich hab’s mir ein bisschen anders vorgestellt." So oder so sei es aber "trotzdem sehr lecker". Am Ende des Abends zeigt sich der Gastgeber entspannt: "Ich habe alles gegeben und mir ist nichts großartig danebengegangen. Ich bin wirklich zufrieden." Das sind auch die Gäste und belohnen den Hobbykoch mit 35 von 40 möglichen Punkten und damit dem vorerst ersten Platz in der "Das perfekte Dinner"-Woche aus Münster.

Verwendete Quelle: tvnow.de

csc Gala

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