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"Das perfekte Dinner" Gast lässt Hauptspeise liegen: "Da würde ich mir keinen Gefallen tun, wenn ich das esse"

"Das perfekte Dinner"-Teilnehmer:innen bei Jürgen (Mitte) aus Düsseldorf
"Das perfekte Dinner"-Teilnehmer:innen bei Jürgen (Mitte) aus Düsseldorf
© RTL / ITV Studios Germany
"Das perfekte Dinner" wird bei Jürgen zur Profikoch-Show. Das ist schön anzusehen, überzeugt geschmacklich aber nicht alle.

"Das perfekte Dinner" ist an Tag 4 für Jürgen, 37, die Gelegenheit, seine eigenen Kochfertigkeiten zu beweisen – und für alle sichtbar zu demonstrieren. Für manche der anderen Teilnehmer:innen ist die Koch-Show, die der Gastgeber am Donnerstag, 30. Juni 2022, hinlegt, keine große Überraschung. "Jürgen ist so eine Rampensau", ist Sarahs wohlwollende Meinung – die der Abend bestätigen soll. 

Denn der detailverliebte, sehr perfektionistische und filigrane Hobbykoch – wie er sich selbst beschreibt – setzt sich für das Dinner ziemlich unter Druck: "Wenn ich meine eigenen Ansprüche nicht erreiche, dann ist es für mich kein perfekter Abend. Dann bin ich gestresst und genervt." Vieles war für die Gäst:innen dann auch perfekt – aber leider nicht alles.

"Das perfekte Dinner": Gäst:innen mögen "Show-Cooking", weniger den Hauptgang

Der Abend beginnt schon sehr ausgelassen, als die anderen Kandidat:innen auf dem Tisch vom Gastgeber das niederländische "Reserviert"-Schild finden – das hat Marc, 38, der gerne mal "Souvenirs" aus Restaurants einsteckt, vor Jahren geklaut. Seit Tag 2, an dem sich Marc beweisen durfte, wandert das Schild von einem Tisch und Abend zum nächsten. Die Vorspeise wird in der Küche zubereitet und sogleich auch dort von den Gäst:innen verzehrt. "Ist schon ein bisschen Show-Cooking", merkt Julia, 25, an. Trotzdem hat sie sich etwas mehr erhofft, besonders von der essbaren Blume, der sie eher skeptisch begegnet ist: "Das ist jetzt kein Geschmack, denn ich öfter brauche. Sie sah schöner aus, als sie geschmeckt hat."

Die Hauptspeise besteht aus einem Spießbraten vom Grill mit Fleisch vom Duroc-Schwein. Damit kann man Marc leider gar nicht abholen: "Mir war es von der Textur her zu durchwachsen, zu fettig." Das lässt er auch den Gastgeber zu Tisch wissen: "Da würde ich mir und dir jetzt keinen Gefallen tun, wenn ich das esse." Auch Natalie beschreibt den Hauptgang als "grenzwertig", was den Fettanteil angeht, wenngleich ihr das Fleisch geschmeckt hat.

Verloren in der Liebe zum Detail

Das Drumherum hat den Gäst:innen sehr gut gefallen, was vielleicht manches Mal über fehlenden Geschmack hinweggetröstet haben mag. Jürgen selbst macht sich keine Illusionen in Bezug auf die Punktevergabe: "Ich glaube nicht, dass es die 10 geworden ist. Dafür war es zu extravagant und einfach zu viel." Natalie äußert die Vermutung, Jürgen habe sich einfach zu sehr in der Liebe zum Detail verloren. "Dadurch ist der eine oder andere Geschmack auf der Strecke geblieben." Macht aber nichts, mit 34 von 40 Punkten reicht es auch teils geschmacklos für den aktuell ersten Platz zusammen mit Konkurrentin Julia.

Verwendete Quelle: TVNOW

csc Gala

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