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Daniela Büchner Warum sie jetzt schon die nervigste Kandidatin des Dschungelcamps ist

Daniela Büchner am Tag vier des Dschungelcamps
Daniela Büchner am Tag vier des Dschungelcamps
© TVNOW / Stefan Menne
Danni Büchner genoss als trauernde Witwe über ein Jahr lang das Mitleid der Fans. Doch nun könnte sie zur nervigsten Kandidatin des Dschungelcamps 2020 werden.

Zugegeben: Kult-Auswanderin Daniela Büchner hat nach dem Tod ihres Mannes Jens Büchner einiges durchmachen müssen. Sie wurde nicht nur innerhalb weniger Wochen Witwe und (Stief-)Mutter von acht Halbwaisen, sie musste auch das gemeinsam aufgebaute Café mit dem Namen Faneteria weiterführen und dafür sorgen, dass Geld in die Kassen kommt. Und was macht das chronisch geldlose Reality-Sternchen? Richtig, es wird Kandidat beim Dschungelcamp. 

Danni Büchner im Dschungelcamp: Zwischen Gemecker und falscher Eitelkeit  

Nach vier Tagen in der Erfolgsshow "Ich bin ein Star - holt mich hier aus" kann man getrost sagen: Danni Büchner mutiert jetzt schon zu einer der nervigsten Kandidaten in der Geschichte des Dschungelcamps. Das Gemecker geht schon los, als Dschungel- Ranger die Büchner-Witwe im Hotel überrumpeln und sie zum Helikopter bringen, der die Kandidaten ins Camp fliegt. "Ich bin noch im Schlafanzug, ich hab' schon wieder schlechte Laune", motzt die 41-Jährige lauthals ihre Mitstreiter auf dem Landeplatz an. 

Emotionaler wird nur Drama-Queen Elena Miras, 27, die schon zu Beginn heult, weil sie ihre Tochter vermisst. Mehrfach-Mama Büchner kann das verstehen, ist sich aber sicher: "Deine Tochter wird später sagen: 'Wow Mama, wie cool warst du denn?'" - doch, dass allein dieser Satz ihren Coolness-Faktor gen Nullmeridian senkt, scheint ihr dabei nicht bewusst zu sein (während sich die Kinder zu Hause überlegen, wie sie unerkannt auf die Straße gehen können).

Denn: Danni Büchner findet sich selber eigentlich ganz schön gut und glaubt in ihrer verqueren Denkweise, dass die Zuschauer das ähnlich sehen. Schließlich bezahle man ja nicht 50 Cent für einen Anruf, wenn man einen Kandidaten doof fände. Das Prinzip der Sendung hat sie in 14 Staffeln dabei scheinbar nicht verstanden. Ob Larissa Marolt, Gisele Oppermann oder Georgina Fleur - der Zuschauer wählt zumeist die Kandidaten, die sich bei den Prüfungen selten dämlich anstellen. Und so ist es auch nicht verwunderlich, dass der "Goodbye Deutschland"-Star nun bereits zu ihrer vierten Dschungelprüfung antreten muss. 

Daniela Büchner findet im Dschungelcamp alles scheiße 

Während sich ganz Australien auf Regen freut, findet das Büchner ziemlich doof. "Ich hasse Regen", entfährt es ihr. "Ich habe jetzt keinen Bock, dass es drei Tage regnet, da werde ich krank!" Aber auch die ganzen Tiere nerven sie ("Kannst du die Tiere mal erschießen, bitte!?"), das Wasser kotze sie auch an und generell sei Campen einfach nichts für sie, meckert die Wahl-Mallorquinerin gegenüber Sven Ottke, 52, bei der Nachtwache. Der konnte nicht anders, als sie zur Vernunft zu bringen: "Sorry, ich bitte dich. Ich verstehe dich null. Was hast du denn geglaubt, wo du bist?" Ja, wer hat denn nach knapp 15 Jahren gedacht, dass man sich im Dschungelcamp mit Tieren und schlechtem Wetter auseinandersetzen muss? Die Moderatoren und die Zuschauer sind genervt von Danni Büchner.

Moderatoren, Zuschauer: Alle sind von Danni genervt

Bei besonders nervigen Kandidaten können auch die Moderatoren Sonja Zietlow, 51, und Daniel Hartwich, 41, nicht verbergen, dass sie den Star vor ihnen gerade ziemlich doof finden. Vor allem wenn sie - wie im Falle Büchner - bei den Prüfungen nur kreischen und dumme Fragen stellen. In ihrer dritten Prüfung auf dem "Albtraumschiff" schaffte Danni Büchner es immerhin ganze vier Sterne zu holen - nicht ohne vorher hunderte Tipps und Hinweise von Moderator Hartwich zu erhalten.  

"Ich werde bestimmt wieder in die nächste Prüfung gewählt", glaubt sie nach vollbrachter Aufgabe, um daraufhin nachzulegen: "Sorry, aber meine Sendezeit" - und lässt beim Zuschauer die Frage offen, ob die Kandidaten pro produzierter Sendeminute an Boni beteiligt werden. Zumindest hat es den Anschein, als sei das Verhalten der Witwe pures Kalkül. "Nicht, dass das hier noch eine Danni-Show wird", gibt sie scheinheilig an. Dass die trauernde Witwe im Camp die Zuschauer nicht mehr juckt, hat sie scheinbar schon im Vorhinein bemerkt.

Die Danni-Büchner-Show geht weiter

An Tag vier muss sie - erneut im Doppelpack mit Elena Miras, 27, wieder zur Prüfung antreten und bekommt vorsichtshalber gleich zu Beginn und auch währenddessen noch einmal versichert: Nichts von dem, was sich in den Kisten befindet, deren Inhalt sie erfühlen muss, könne sie töten. Panik bekommt sie dennoch auch beim (erfolglosen) Versuch, Socken und Wackelpudding zu ertasten. Das hält Danni Büchner nicht davon ab, sich nach der Prüfung stolz zu feiern. Geradezu hochnäsig wünscht sie sich später in der Sendung, dass auch Marco Cerullo, 31, mal zu einer Dschungelprüfung müsse, um zu erfahren, dass diese deutlich härter sind, als die Schatzsuche, die Cerullo gemeinsam mit Claudia Norberg, 49, zuvor erfolgreich absolvierte. 

Das kommt bei den Zuschauern nicht unbedingt gut an. In den sozialen Medien ist die Stimmung jedoch schon längst umgeschlagen: "Danni hat es geschafft - innerhalb von drei Tagen ehrliches Mitleid in pure Verachtung zu wandeln", schreibt ein User nach diesen Szenen bei Twitter. 

Auch Hartwich und Zietlow überlegten im Anschluss von Tag drei, ob sie die "Danni-Show" lieber gleich absetzen sollen - taten dies aber nicht und so ging diese auch an Tag vier weiter. Mal schauen, wie lange noch. Immerhin bleiben noch drei Tage, an denen die Zuschauer die Kandidaten in die Prüfungen wählen. Danach heißt es, Fans dazu zu bringen für den Verbleib im Dschungelcamp anzurufen. Ob Danni Büchner dann immer noch so viele Anrufe erhält?! 

"Ich bin ein Star - holt mich hier raus" läuft bis zum 25. Januar jeden Abend um 22:15 auf RTL oder im Livestream bei TVNOW

Gala

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