Désirée Nick bei "Dancing on Ice": "Ich bin für die Show eigentlich gar nicht geeignet"

Désirée Nick tritt trotz Rippenprellung bei der ersten Show "Dancing on Ice" an. Im GALA-Interview erzählt die Unterhaltungskünstlerin, ob sie durch ihre Ballettausbildung im Vorteil ist

Am kommenden Sonntag (6. Januar) wird es für acht Prominente ganz schön rutschig, wenn sie sich als Kandidaten für die neue Sat.1 Live-Show "Dancing on Ice" auf die Eisfläche wagen. Zusammen mit ihren professionellen Eiskunstlauf-Partnern werden sie eine Choreografie ausarbeiten und um die Gunst der Jury und des Publikums kämpfen. Mit dabei ist auch Unterhaltungskünstlerin Désirée Nick, 62, die als junges Mädchen eine klassische Ballettausbildung an der Berliner Tanzakademie absolvierte. Ein Vorteil für die Diva mit der spitzen Zunge? Nein, findet Frau Nick im Interview mit GALA.

Gala: Frau Nick, eigentlich müssten Sie als ehemalige Ballett-Tänzerin bei "Dancing on Ice" ja im Vorteil sein, oder?

Désirée Nick: Im Gegenteil, ich habe es dreimal schwerer als die anderen. Ich muss nicht nur Eislaufen lernen, ich muss alles, was ich beim Ballett gelernt habe, erstmal verlernen. Es ist tausendmal schwieriger, das mit dieser Vorbildung zu absolvieren. Balance, Statik, Physik und Gleichgewicht funktionieren beim Ballett vollkommen anders.

Gala: Was stellt denn für Sie die größte Herausforderung dar? 

Désirée Nick: Eigentlich wäre ich mit 1,80 cm zum Eislaufen viel zu groß. Meine Mitstreiterinnen und die professionellen Eislauf-Partnerinnen der männlichen Promis sind maximal 1,65 cm. Meine Größe ist besonders bei den Übungen im Paartanz ein Problem. Wir treten ja im Eistanzen an, da gibt es ganz andere Regeln als beim Eislaufen. Es wird zum Beispiel nicht geworfen und nicht gesprungen. Am besten ist es, man ist 1,62 cm groß und wiegt 50 Kilogramm. Außerdem sollte man flachbrüstig sein. Keine Eisläuferin hat Busen. Also, ich weiß gar nicht, warum ich dabei bin. Ich bin dafür eigentlich gar nicht geeignet (lacht).

Gala: Wie kommt Ihr Tanzpartner mit Ihnen klar? Hat er es auch manchmal schwer mit Ihrer Spitzzüngigkeit?

Désirée Nick: Überhaupt nicht. Der kommt aus Karl-Marx-Stadt und hat sein Leben lang gearbeitet. Er ist ein sehr disziplinierter Eistänzer und ein demütiger Sportler - also die Art Mensch, mit der ich gut klarkomme.

Angst hat Désirée Nick vor dem Eis übrigens nicht. Gerade erst stürzte die Reality-TV-Darstellerin beim Training und zog sich eine Rippenprellung zu. Aufgeben kommt für sie aber nicht in Frage. "Es wäre ja völlig unsportlich, wenn man sagen würde, mir tut hier was weh, ich höre jetzt auf. Da braucht man gar nicht erst anzutreten," sagt sie im Interview mit Sat.1. Antreten wird Frau Nick am Sonntag also trotzdem.

Dancing on Ice 2019

Diese Promis sind heiß aufs Eis

Désirée Nick  Sie ist nicht nur Kabarettistin und TV-Star, sondern auch eine ausgebildete Ballerina – das dürfte für Désirée Nick bei ihrer Teilnahme an „Dancing on Ice“ ein großer Vorteil sein. Ihr Tanzpartner ist Alexander Gazsi, der schon mehrfach deutscher Meister im Eistanz wurde. 
Sarah Lombardi   Bei "Let's Dance" 2016 belegt Sarah Lombardi den zweiten Platz. Ob die hübsche Sängerin bei "Dancing on Ice" ebenso gut abschneiden wird? Ihr Partner auf dem Eis Joti Polizoakis wird auf jeden Fall alles geben um die junge Mutter zu unterstützen. 
John Kelly   Dass John Kelly auf der Bühne rocken kann, wissen wir mittlerweile. Doch beherrscht er auch den Tanz auf dem Eis? Mit der Eiskunstlaufmeisterin Annette Dytrt hat er zumindest schon mal sehr gute Chancen. 
Timur Bartels   Er ist der jüngste Kandidat in diesem Jahr: Schauspieler Timur Bartels kennt man in seiner Rolle als Alex in der Erfolgsserie „Der Club der roten Bänder“. Hoffentlich landet der junge Schauspieler dieses Mal nicht im Krankenhaus. Seine Partnerin: Die heiße Eiskunstläuferin Amani Fancy. 

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