Désirée Nick: Jetzt "lästert" sie über echte Mordfälle

Für Désirée Nick hat es sich bei "Dancing on Ice" ausgetanzt - doch kein Grund zur Traurigkeit: Ab sofort kommentiert "Die spitzeste Zunge Deutschlands" echte Mordfälle bei "Trautes Heim, Mord allein" auf TLC

Auf den Schlittschuhen reichte es für Désirée Nick, 62, bei "Dancing on Ice" leider nicht für die zweite Runde, von Jury und Publikum gab's für sie und Partner Alexander Gaszsi leider die wenigsten Punkte, doch unbeschäftigt bleibt die Entertainerin trotzdem nicht. Von der deutschen Eisfläche geht es für "Die spitzeste Zunge Deutschlands" nun in die scheinbar perfekte amerikanische Vorstadt - dorthin, wo es die spannendsten Mordfälle gibt.

Nun gut, Frau Nick steht lediglich im Studio und nicht persönlich im Schlafzimmer einer kleinbürgerlichen Familie, in dem gerade die Frau von ihrem Ehemann umgebracht wird, wenn sie die einzelnen Fälle frech kommentiert. Denn spitze Kommentare abgeben, das kann sie, die "La Nick". Ab sofort wird sie genau das in Verbindung mit echten Kriminalfällen aus den USA tun - in der zweiten Staffel der True-Crime-Serie "Trautes Heim, Mord allein", die ab dem 15. Januar um 22.15 Uhr auf TLC läuft. Im Interview mit GALA verrät Désirée Nick, ob auch sie schon mal übers Morden nachgedacht hat.

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©Brigitte / Gala

Gala: Sie kommentieren ab dem 15.1. echte Kriminalfälle in "Trautes Heim, Mord allein" auf TLC. Als Sie die Anfrage bekommen haben, dachten Sie da sofort, das passt zu mir?

Désirée Nick: Ich habe mich aus dem Grunde über die Anfrage gefreut, weil es nicht gescriptete Fälle sind, sondern reale Begebenheiten, die von Schauspielern nachgespielt werden. Ein Abbild des wahren Lebens. Dazu gibt es meine spitzzüngigen Kommentare. Ich bespiegele die Fälle so wie die Nachbarin aus "Desperate Housewives". Ich bin nur die Zuschauerin. Wir gucken in diese saubere Fassade einer scheinbar perfekten Vorstadt.

Das Interessante daran ist, dass die Realität wesentlich krasser ist als das, was sich Fernsehautoren aus den Fingern saugen. Hätten sich diese Geschichten ein Autor ausgedacht, würden die sofort in den Schredder gehen, weil sie für zu pervers erachtet werden.

Gala: Seit ein paar Jahren sind echte Kriminalfälle im TV ein echter Trend. Was fasziniert uns so sehr am Verbrechen?

Désirée Nick: Der Zuschauer ist es leid, immer diesen Einheitsbrei vorgesetzt zu bekommen. Diese gescripteten Fernsehformate sind meist einfach zu konstruiert. Ich würde sie auch als blutleer bezeichnen. Das wirkliche Leben hat eine ganz andere Tiefe, eine ganz andere Fallhöhe. Die meisten Kriminalfälle finden in den eigenen vier Wänden statt und da ist viel mehr Leidenschaft dabei als bei Raubüberfällen. Oft entwickelt man ja sogar für den Mörder Sympathien.

Gala: Gerade in der eigenen Familie ärgert sich jeder mal über den anderen und schimpft dann "ich bring dich um". Haben Sie das auch schon mal getan?

Désirée Nick: Nein. Ich bin ein sehr gewaltfreier Mensch, ich bin Pazifistin. Ich wende keine Gewalt an, ich rede mit den Leuten. Ich habe die Gabe, zu kommunizieren und ich habe Humor. Durch Kommunikation und Humor kann man viel auffangen. Gegen mich hat nie ein Mann die Hand erhoben und ich habe auch nie gegen einen Mann die Hand erhoben. Ich habe andere Mittel, um mich aus misslichen Lagen zu befreien.

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