Cory Monteith: Kein Herointod bei "Glee"

Der "Glee"-Charakter von Seriendarsteller Cory Monteith wird nicht - wie der Schauspieler selbst - an einer Heroinüberdosis sterben

Ryan Murphy (47) verrät, wie die 'Glee'-Besetzung Abschied von Cory Monteith (†31) nimmt.

Nachdem der Schauspieler ('Plötzlich Star') im Juli tot in seinem Hotelzimmer in Vancouver aufgefunden wurde, arbeitet der Schöpfer der beliebten Musicalserie, an der Monteith mitwirkte, nun an einer Folge, die dem verstorbenen Star Tribut zollen soll. Im Interview mit 'Deadline' enthüllte Murphy dazu: "Ich glaube, dass es ein schöner Tribut wird - ein sehr tief empfundener Blick darauf, wie junge Menschen trauern."

Monteiths Charakter Finn Hudson wird in der Episode, die im September ausgestrahlt wird, ebenfalls sterben - allerdings nicht, wie der Darsteller selbst, an einer Heroinüberdosis. "Wir haben entschieden, dass er nicht auf diese Weise sterben wird", gab der Drehbuchautor preis. Stattdessen solle der Tod der Serienfigur Spielraum für Interpretation lassen. "Wir verraten in der Folge noch nicht - oder zumindest nicht völlig - wie der Charakter gestorben ist", so Murphy. "Der Gedanke dahinter ist, dass die Art, wie jemand stirbt, interessant und vielleicht auch morbide ist, aber dass wir schon früh in der Folge zu verstehen geben: 'Bei dieser Folge geht es darum, das Leben des Charakters zu feiern.' Manche Leute mögen das seltsam finden, aber es wäre Ausbeutung gewesen, wenn wir es anders gehandhabt hätten."

Monteiths Freundin Lea Michele (26, 'Happy New Year') soll indes Trost beim Rest der Besetzung gefunden haben. "Es hat Tränen am Set gegeben. Es war schwierig für viele Leute. Aber das wirklich Schwierige kommt noch. Wir arbeiten noch daran und am Ende der Woche schicken wir es dem Studio zu, um es absegnen zu lassen", erklärte Ryan Murphy.

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