Cora Schumacher: Deswegen hat sie nicht über die Ehe mit Ralf gesprochen

Für Cora Schumacher ist das Abenteuer "Promi Big Brother" nun beendet. Kurz vor dem Finale musste sie den Container verlassen - so geht es ihr jetzt

An Tag zwölf im "Promi Big Brother"-Haus heißt es Adé Cora Schumacher! Im Interview mit Gala erzählt die 41-jährige Ex-Frau von Ralf Schumacher, 43, wie es ihr im Haus ergangen ist und wie sie ihren Auszug erlebt hat.

GALA: Wie geht es Ihnen nach dem Rauswurf gestern?

Cora Schumacher: Als Rauswurf würde ich das gar nicht bezeichnen. Ich bin vor allem sehr müde. (lacht) Ich habe die letzte Nacht nicht geschlafen. Ich habe eine sehr nette Überraschung von meinen Freunden bekommen. Mein Hund und alle waren gestern plötzlich bei mir Zuhause. Wir haben viel gelacht. Da war die Nacht schnell vorbei. Meinem Hund fallen jetzt auch schon die Augen zu.

Sie klingen auch wirklich fröhlich. Sind sie trotzdem etwas enttäuscht über Ihr Ende bei "Promi Big Brother"?

Schumacher: Nein, überhaupt nicht. Das war eine Show, ein Spiel. Ich habe viele tolle Erinnerungen mitgenommen und einiges an Erfahrung dazugewonnen.  Ich habe meine eigene Herausforderung angenommen und gewonnen: Ich bin mit verbundenen Augen von einem 15 Meter hohen Balken gesprungen. Das war für mich wirklich eine Herausforderung. Ich hätte nie gedacht, dass ich mich das traue.

Mit deinen Freunden konntest du ja schon sprechen. Wie fielen ihre Reaktionen aus?

Schumacher: Die waren absolut positiv. Sie haben sich vor allem gefreut, dass ich so geblieben bin, wie ich wirklich bin. Ich bin tatsächlich so, wie ich im Haus war. Ich bin gerechtigkeitsliebend, lustig, ich lache gerne. Ich habe mit Johannes, Daniel, Silvia herzlich gelacht.

Was nehmen Sie nach zwölf Tagen "Promi Big Brother" mit?

Schumacher: Ich habe viel gelernt, zum Beispiel wie man ein Feuer macht oder eine Zigarette dreht. (lacht)Ich nehme wirklich viele schöne Erinnerungen mit. Dank Alphonso, der nachts, als wir da alle in unseren Schlafsäcken nebeneinander gelegen haben und in den Sternenhimmel geschaut haben, „Hallelujah“ gesungen hat. Ich bin wie ein kleines Baby eingeschlafen. Es war teilweise natürlich auch hart. Nichtsdestotrotz war mir die ganze Zeit bewusst: Das ist nur ein Spiel und eine Show.

Sie haben tatsächlich viel Zeit auf der Baustelle verbracht ...

Schumacher: Ich hatte eine kostenlose Detox-Kur. (lacht) Und ganz wichtig: Ich habe die Cola weggelassen. Als ich in die Villa zurückgekommen bin, war ich sehr überrascht, dass ich nur ein Glas Cola getrunken habe und habe gemerkt, dass ich das gar nicht brauche. So ging es mir mit vielen Dingen. Man merkt ganz schnell, was ist wirklich wichtig und worauf kann man ganz einfach verzichten. Die Baustelle war für mich viel aufregender als die Villa. Der Zusammenhalt war auch größer, weil wir mehr miteinander erlebt haben, wie die Challenges zwischendrin. Langweile ist dort trotzdem ein großes Thema. Deswegen waren wir für jede Aufgabe dankbar. In der Villa sitzt man dagegen echt die Zeit ab. Das war fast schon unangenehmer. Hätte ich auf der Baustelle eine Dusche gehabt, wäre es perfekt gewesen.

Sie haben den anderen nicht viel über ihre Vergangenheit erzählt. Warum nicht?

Schumacher: Die Vergangenheit sollte man Vergangenheit sein lassen. Ich blicke in die Zukunft.

Glauben Sie, das hätte Ihnen in der Show geholfen, wenn Sie mehr Privates preisgegeben hätten?

Schumacher: Ich glaube, dass sich die Frage von selbst erklärt. Ich überlege mir gut, was ich von meinem Privatleben preisgebe. Da ich das in der Show nicht gemacht habe, ist das ein klares Zeichen, dass ich in die Zukunft schaue.

Sie haben von ihren Mitbewohnern den lustigen Spitznamen Caro Motorsport bekommen.

Schumacher: Ich habe das sportlich gesehen. (lacht) Ich bin das gewöhnt. Aufgrund der Namensgleichheit mit meiner Schwägerin ist mir das schon oft passiert, dass ich Corinna, Carolin oder Caro genannt wurde. Daher macht mir das gar nichts aus.

Mit welcher Erkenntnis verlassen Sie "Promi Big Brother"?

Schumacher: "Big Brother" ändert nichts an meiner Persönlichkeit. Ich bin ein Mensch, der Ungerechtigkeit gar nicht mag. Ich liebe meine Ruhe und meinen Seelenfrieden. Ich kann selbst entscheiden, wie viel Energie ich für was aufbringe und wenn ich der Meinung bin, Energie für mich selbst zu sparen, ziehe ich mich selbst zurück. Ich denke mir vielleicht meinen Teil, beschäftige mich aber nicht lange damit. Das ist für mich alles eine Show. Da treffen zwölf verschiedene Charaktere aufeinander, man kann sich nicht mit jedem gut verstehen. Daher habe ich Konfliktsituationen gemieden. Natürlich war auch ich mal genervt. Klar, da treffen Welten aufeinander. Im Zweifel sage ich: "Du hast Recht und ich meine Ruhe." (lacht)

Chethrin hat einen Liebesaufruf für Sie gestartet. Sie haben ihren Traummann auch sehr detailliert beschrieben ... Sind sie auf der Suche nach der großen Liebe?

Schumacher: Ich suche nicht, sondern werde gefunden. Der 1,89 Meter große Traummann ist eigentlich ein Running Gag von mir, den ich auch gerne mal im Supermarkt an der Wursttheke mache, wenn mich die Verkäufern fragt, ob ich sonst noch etwas bräuchte. Das ist Spaß. Da sage ich: Ja, gerne 1,89, dunkelhaarig, gut gebaut, tätowiert und handwerklich begabt. Ist dann meistens ausverkauft. (lacht) Ich bin glücklich mit der Situation wie sie ist. Ich bin ein sehr zufriedener Single. Ich habe die Zeit für mich einfach gebraucht. Wenn sich in meinem Privatleben etwas ändert, dann ist das so. Aber es ist definitiv nicht so, dass ich auf der Suche bin.

Wie lautet ihr Fazit nach der Show?

Schumacher: Ja, warum nicht?

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©Gala
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