Coco Sumner: Papa, don't teach!

Coco Sumner könnte sich als Sängerin Starthilfe bei Papa Sting holen. Aber wozu?

Coco Sumner

Mutig, mutig, in die Fußstapfen des Vaters zu treten,

wenn dieser einer der größten Popstars der Welt ist. Coco Sumner, 20, hatte allerdings keine Wahl: Sie ist "besessen von Musik". Und um nicht auf ewig mit ihrem Daddy Sting verglichen zu werden, verzichtet sie konsequent auf seine Hilfe.

Ihre Stimme ähnelt der ihres Vaters sehr ...

Das höre ich oft. Vielleicht weil unsere Stimmbänder gleich lang sind? Ich kann Ihnen aber versichern: Wir sind zwei ganz verschiedene Individuen, die zufällig denselben Beruf haben.

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©Gala

Zufällig?

Na ja, er ist mein Vater, und wir lieben uns sehr. Aber über Musik reden wir nicht.

Er ist also nicht ihr Vorbild?

Oh nein! Ich wollte nie Sängerin werden, das fand ich uncool. Finde ich übrigens immer noch.

Coco Sumners Band I Blame Coco macht Elektropop mit viel Herz und ein bisschen Weltschmerz. Mit "The Contestant" liefert sie ein überzeugendes Debütalbum ab und begeistert auch live.

Wieso?

Das sind immer die Poser in der Band! (lacht)

Im Gegensatz zu Pixie Geldof oder Georgia Jagger hatten Sie eine überraschend skandalfreie Jugend.

Warum auch nicht? Meine Geschwister und ich wurden total normal erzogen. Wir gingen zur Schule, machten unsere Hausaufgaben, kümmerten uns um die Hunde und waren abends zu Hause.

Ließ man Sie auch gewähren, als Sie 17 waren und mit Pete Doherty rumzogen?

Ich war ja so gut wie erwachsen, und wir hingen ab, um Musik zu machen. Ich schrieb ihm den Song "Bohemian Love", und die blöde britische Presse dichtete dann, dass er von ihm sei. Angeblich für Kate Moss.

Die Wahrheit kam ans Licht, und Sie bekamen einen Plattendeal. Jetzt stilisiert Sie die "blöde Presse" zum neuen it-Girl hoch.

Ist das so? Ich verstehe dieses Wort nicht. "It", was soll das bedeuten? Dass jemand nichts tut für seine Berühmtheit - oder mit jemand Berühmtem geschlafen hat? Sorry, nichts für mich.

Trotzdem waren Sie 2009 in einer Fashion-Kampagne zu sehen.

Weil ich Geld brauchte. So gesehen ein super Job: Ich wurde eine knappe Stunde lang fotografiert und dafür gut bezahlt. Aber das scheint mich jetzt auf ewig zu verfolgen.

RR

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