Clemens Schick: Wird er unser nächster Hollywood-Star?

Der einstige Bond-Bösewicht ist 2016 in mehreren Kinofilmen zu sehen, darunter sind gleich mehrere Hollywood-Produktionen. Mit Gala spricht er über den Karrieresprung.

Clemens Schick

International erfolgreich ist Clemens Schick, 43, schon seit einiger Zeit. Doch 2016 erreicht die berufliche Laufbahn des Schauspielers einen neuen Höhepunkt. Gleich mehrere Filme mit dem einstigen Bondbösewicht laufen im Kino, darunter zwei Hollywood-Produktionen ("Point Break" startet am 21. 1. und "Collide" am 23. 6.). Mit GALA sprach er über den Karrieresprung.

Wie kommen Sie eigentlich an Ihre Rollen?

"Cirque du Soleil Paramour"

Backstage mit Anton Zetterholm und Ann-Sophie Dürmeyer

Anton Zetterholm und Ann-Sophie Dürmeyer mit Gala.de-Redakteurin Julia Nothacker (Jolla)
Achtmal in der Woche stehen Anton Zetterholm und Ann-Sophie Dürmeyer in "Cirque du Soleil Paramour" in Hamburg auf der Bühne.
©Gala

Über meine Agenturen in den jeweiligen Ländern. "Point Break" zum Beispiel über mein Management in Los Angeles. Im Januar drehe ich einen Film, der heißt "Overdrive", wo ich an der Seite von Scott Eastwood spiele. Ich bin sein Counterpart. Diese Rolle habe ich wiederum über meine Agentur in Frankreich bekommen.

Hat sich bei Ihnen schon eine Art Routine eingestellt?

Ich habe in meinem Beruf noch nie Routine verspürt und versuche das auch zu vermeiden. Ich liebe meine Arbeit so sehr. Für mich ist jede Rolle wichtig, ob in einer internationalen Produktion oder einem Independent-Art-House-Film. Ich will, wenn ich meine Rollen angehe, wach, unsicher und neugierig sein.

Sie haben sogar neben Hollywood-Größe Anthony Hopkins gespielt. Empfanden Sie ihm gegenüber eine gewisse Ehrfurcht?

Anthony Hopkins ist ein Mann, der den Beruf so lebt, wie ich ihn eines Tages auch leben will. Welche Rollen er aussucht, wie er die Rollen spielt und bei allem Erfolg einer der höflichsten Kollegen ist, die ich kennengelernt habe. Vor jemandem wie Hopkins habe ich genau aus diesen Gründen einen enormen Respekt.

Haben Sie sonst noch Vorbilder?

Sean Penn ist ein Schauspieler, dessen Arbeit ich bewundere. Oder Meryl Streep. In jeder Rolle, die sie sich erarbeitet, ist sie komplett anders. Ich würde alles geben, um von diesen Menschen Unterricht zu bekommen.

Was sind die größten Unterschiede zwischen deutschen und Hollywoodproduktionen?

Das Wort "Showbusiness" spielt in den USA eine größere Rolle. Wobei der zweite Teil des Wortes genauso wichtig ist wie der erste. Es ist ein Business und heißt nicht umsonst "The Industry". Es herrscht eine gewisse Kälte und es ist berechenbar. Was ich als angenehm empfinde.

Sie leben in Berlin. Haben Sie schonmal darüber nachgedacht , in die USA zu ziehen?

Es ist nicht wichtig, wo ich meine Basis habe. Ich reise sowieso die ganze Zeit durch die Gegend. Ich bin da, wo meine Arbeit ist. Das kann auf der ganzen Welt sein.

Themen

Erfahren Sie mehr:

Star-News der Woche