Charlie Sheen: Abfindung und Maulkorb

Charlie Sheen und die Warner Studios haben ihren Rechtsstreit um die Fernsehserie "Two and a Half Men" beigelegt. Sheen kann sich angeblich über eine Abfindung in Millionenhöhe freuen

Charlie Sheen und Warner Bros. Television haben ihren monatelangen Streit um die Fernsehserie "Two and a Half Men" beendet. Wie es am Montag (26. September) in einer Mitteilung des Studios hieß, hätten sich beide Parteien "zur gegenseitigen Zufriedenheit" geeinigt.

Über die Höhe von Sheens Abfindung kann aber nur spekuliert werden: Laut "Tmz" soll der Schauspieler zunächst 25 Millionen Dollar (18 Millionen Euro) erhalten. Wie "Deadline" und "THR" berichten, handelt es sich dabei um die Gelder, die Warner wegen des Rechtsstreits zunächst eingefroren hatte. Darüberhinaus wird Sheen weitere 100 Millionen Dollar (75 Millionen Euro) aus dem Verkauf der Rechte über die kommenden sieben Jahre erhalten.

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Brett Rossi, Charlie Sheen

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Ein nettes Sümmchen, vor allem wenn man bedenkt, dass es noch bis vor ein paar Wochen nach einem hässlichen Rechtsstreit zwischen Charlie Sheen und Warner Bros. Television aussah: Kurz nach Sheens Rauswurf bei "Two and a Half Men" im März 2011 hatte er von den Machern der Serie mehr als 100 Millionen Dollar Entschädigung gefordert, warf dem Studio und Produzent Chuck Lorre unter anderem Vertragsbruch vor.

Die Produzenten hatten damals Sheens "Äußerungen, Benehmen und Zustand" als Grund für sein Aus bei der Serie angegeben. Der 45-Jährige hatte monatelang mit Drogen- und Alkoholeskapaden sowie privaten Skandalen für Schlagzeilen gesorgt.

Chuck Lorre, der von Sheen ebenfalls verklagt worden war, muss nach der Einigung nichts zahlen. Auch vor weiteren Beschimpfungen muss er sich nicht fürchten: Charlie Sheen hat sich in dem Vergleich dazu verpflichtet, weitere öffentliche Beleidigungen zu unterlassen.

aze

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