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Bond bis Dune Diese Filme hat uns Corona 2020 geraubt

"Dune": Josh Brolin als Gurney Halleck, an seiner Seite Oscar Isaac als Leto Atreides.
"Dune": Josh Brolin als Gurney Halleck, an seiner Seite Oscar Isaac als Leto Atreides.
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Die größten Perlen des Kinojahrs 2020 haben es nicht auf die Leinwand geschafft. Hier alle Filme, die sich in 2021 retten mussten.

Der finale Martini für Daniel Craig (52) als James Bond (ob nun geschüttelt oder gerührt), der erste eigene Film für Avenger-Heldin "Black Widow" oder die Neuauflage des Sci-Fi-Epos "Dune". Sie alle und noch viel mehr Filme hätten Kinogänger rund um den Globus eigentlich in diesem Jahr verzaubern sollen. Doch bekanntlich kam alles anders. Die meisten Filmstudios entschieden sich wegen Corona dazu, ihre heißesten Film-Eisen zu verschieben, zu massiv wären die finanziellen Einbußen gewesen.

"Tenet" von Christopher Nolan (50) wagte als einzig wahrer Blockbuster den Gang ins Kino, der Erfolg wollte dem mutigen Schritt jedoch nicht so wirklich recht geben. Andere Produktionen, wie "Mulan", wurden gar komplett aus dem Kino und zum hauseigenen Streamingdienst von Disney verfrachtet. Ein wieder anderes Modell geht man bei "Wonder Woman 84" an - die DC-Verfilmung kommt noch in diesem Jahr ins Kino, wird zeitgleich jedoch auch auf dem hierzulande noch nicht verfügbaren US-Streaminganbieter HBO Max aufschlagen. Hier die wichtigsten Werke, die eigentlich 2020 hätten erscheinen sollen - neuer Termin mitunter noch unbekannt.

Der Spion mit der Pechsträhne - und andere Action-Verspätung

Noch lange vor der Corona-Pandemie stand "James Bond: Keine Zeit zu sterben" unter keinem guten Stern. Für den April 2020 wurde nach viel hin und her eigentlich der finale Termin gefunden, doch zu diesem Zeitpunkt lag das Kino wie die meisten anderen Branchen bereits brach. Auch aus dem November-Termin wurde bekanntlich nichts, nun soll angeblich am 31. März 2021 in Deutschland keine Zeit zu sterben gefunden werden.

Als einer der ersten Filme überhaupt wurde der neunte Teil der PS-Action "Fast & Furious" nicht nur verschoben, sondern vom Mai 2020 in den April 2021 verfrachtet. Damals schien der Schritt noch etwas übertrieben, inzwischen könnte auch der April noch zu früh kommen. Andere Actionfilme, die sich mit ihrem Kino-Krawall noch gedulden müssen, sind "The King's Man" und die Rückkehr der lebensmüden Kampfjetpiloten aka "Top Gun: Maverick". Ersterer wurde von September 2020 auf den Februar 2021 verschoben, Tom Cruise (58) wird derweil die G-Kräfte erst am 8. Juli 2021 herausfordern.

Comic-Helden auf Halde

Auch eine Vielzahl an Comichelden mussten sich der Corona-Pandemie geschlagen geben. Etwa Scarlett Johansson (36) alias "Black Widow", die rund ein Jahr länger als geplant auf ihr Solo-Abenteuer warten muss. Wohl im Mai 2021 wird es endlich so weit sein. Anfang November sollten zudem "Eternals" hierzulande anlaufen. Doch auch das stargespickte Marvel-Abenteuer musste sich ins Jahr 2021 retten, hierzulande sollen Angelina Jolie (45), Kit Harington (33) und Co. ab dem 4. November die Welt - oder vielmehr das Universum - retten.

Der liebste Feind von Spider-Man verspätet sich ebenfalls. "Venom 2", in dem Tom Hardy (43) erneut den animalischen Titelhelden aus dem All verkörpern wird, ist inzwischen für den Juni 2021 angekündigt. Ursprünglich hätte er in diesem Oktober für Chaos sorgen sollen. Und noch ein Spider-Man-Charakter soll endlich 2021 auf die Leinwand kommen. Der tragische "Vampir" namens "Morbius" mit Jared Leto (48) in der Hauptrolle ist inzwischen für den kommenden März angekündigt.

Horror on hold

Fans der gruseligen Gangart hatten 2020 wenig Gänsehaut-Möglichkeiten im Kino. Gleich vier vielversprechende Schocker fielen der Corona-Pandemie zum Opfer, etwa gleich zu Beginn der zweite Teil des Überraschungserfolgs "A Quiet Place". Ursprünglich für März 2020 vorgesehen, soll John Krasinskis (41) Fortsetzung wohl Ende April in Deutschland anlaufen. Ganze 21 Jahre warten Fans der "Candyman"-Reihe nun schon auf neues Horrorfutter. Ein weiteres wird noch hinzukommen, neuer Starttermin ist der August 2021.

Dieses Jahr fiel nicht nur das reale Halloween ins Wasser. Auch der zweite Teil des Reboots namens "Halloween Kills" mit Jamie Lee Curtis (62) wurde abgesagt. Weil man hier bezüglich des Starttermins arg eingeschränkt ist, soll der Film genau ein Jahr später im Oktober erscheinen. Grusel-Comedy mit viel Retro-Charme erwartet einen den Plänen nach im kommenden Juni. Dann soll "Ghostbusters: Legacy" mit den alten Recken in die Kinos kommen.

Große Stars und große Monster

2020 sollte es epochal werden, sowohl was Inhalt als auch das Staraufgebot anbelangt - oder beides. Heiß erwartet war etwa Denis Villeneuves (53) Neuauflage des Wüstenplanten alias "Dune". Im Dezember hätte der Sci-Fi-Blockbuster anlaufen sollen, inzwischen ist für Deutschland wie für den Rest der Welt der 1. Oktober 2021 anberaumt worden.

Dass Wes Anderson (51) wie kein zweiter Regisseur Stars um sich scharen kann, ist bekannt und wurde auch schon im Trailer zu "The French Dispatch" wieder überdeutlich. Sollte sein neuester Film eigentlich ursprünglich schon im Juli dieses Jahres anlaufen, wurde er auf bislang noch unbestimmte Zeit verschoben.

Der Leinwand-Kampf des Jahrhunderts könnte eventuell sogar gar nicht mehr ins Kino kommen. "Godzilla vs. Kong" sollte eigentlich im November starten, dann wurde der Mai 2021 ausgerufen. Zuletzt gab es aber Gerüchte, der Film könnte - ähnlich wie "Mulan" - direkt von einem Streaminganbieter gezeigt werden.

SpotOnNews


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