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Bob Marley Sieben Fakten über die Reggae-Legende

Bob Marley starb im Mai 1981 in Miami, Florida.
Bob Marley starb im Mai 1981 in Miami, Florida.
© imago/ZUMA Press
Bob Marleys früher Tod jährt sich am 11. Mai zum vierzigsten Mal. Das sind die spannendsten Fakten über die Reggae-Legende.

Im Alter von nur 36 Jahren starb Reggae-Star Bob Marley am 11. Mai 1981 an einer Krebserkrankung. Sein Tod vor 40 Jahren erschütterte seine Anhänger auf der ganzen Welt. Neben seiner Musik hinterließ der Jamaikaner auch zahlreiche Mythen und Geschichten rund um seine Person. Auch wenn über Bob Marleys Leben viel bekannt ist - diese sieben Fakten kennen die wenigsten.

Bob Marley war halber Brite

Kaum ein anderer machte so extrem auf die mangelnde Gleichberechtigung zwischen Schwarz und Weiß aufmerksam wie Bob Marley. Was viele nicht wissen: Er selbst war der Sohn eines weißen Briten. Bei seiner Geburt am 6. Februar 1945 auf Jamaika war sein Vater Norval Sinclair Marley, ein britischer Offizier, bereits 60 Jahre alt, seine Mutter Cedella Marley Booker dagegen erst 18. Die Hochzeit seiner Eltern galt damals in den 1940er-Jahren als riesiger Skandal und führte sogar zum Ausscheiden von Captain Marley aus der British Army.

Er entkam nur knapp einem Mordanschlag

Für Dezember 1976 war in Jamaika auf Initiative der sozialdemokratischen People's National Party (PNP) ein Friedenskonzert geplant, das ein Zeichen gegen die dramatisch zunehmende politische Gewalt auf der Insel setzen sollte. Marley, der sich immer ausdrücklich von der jamaikanischen Politik distanziert hatte, tendenziell jedoch als PNP-Sympathisant galt, stimmte einem Auftritt zu.

Am 3. Dezember, zwei Tage vor dem Konzert, drangen Unbekannte in sein Haus ein und verletzten ihn, seine Frau Rita und seinen Manager Don Taylor durch mehrere Schüsse. Taylor und Marleys Frau wurden schwer verletzt, erholten sich anschließend aber vollständig. Bob Marley erlitt nur leichte Verletzungen an Brust und Arm und konnte sogar bei dem 90-minütigen Konzert auftreten.

Krebs-Erkrankung

1977 zog sich Bob Marley beim Fußballspielen eine eigentlich harmlose Fußverletzung zu, die er zunächst nicht behandeln ließ. Später verschlechterte sich sein Zustand. Im Zuge einer Untersuchung stellten Ärzte an seinem großen Zeh schwarzen Hautkrebs fest. Doch Marley stimmte einer notwendigen Amputation des betroffenen Zehs angeblich aufgrund seines Rastafari-Glaubens nicht zu. Drei Jahre später brach er beim Joggen in New York zusammen. Die Diagnose: Metastasen in Leber, Lunge und Gehirn.

Seine letzten Wochen verbrachte er in Bayern

Die Ärzte gaben ihm daraufhin nur noch wenige Wochen zu leben. Bob Marley begab sich schließlich in die Hände eines deutschen Arztes, der im bayerischen Rottach-Egern am Tegernsee eine Klinik betrieb. Dort unterzog sich der Sänger einigen nicht anerkannten Behandlungsmethoden, die aber nicht den erhofften Erfolg brachten.

Anfang Mai 1981 verließ er die Klinik wieder, um sich zum Sterben nach Jamaika zu begeben. Bei der Zwischenlandung in Florida war er allerdings zu schwach für den Weiterflug und ließ sich dort in ein Krankenhaus einweisen. Wenige Stunden später verstarb Robert Nesta Marley am 11. Mai 1981 gegen 11:30 Uhr im Alter von nur 36 Jahren im Jackson Memorial Hospital in Miami.

Deswegen fuhr Bob Marley einen BMW

Bob Marley fuhr über viele Jahre hinweg ein Exemplar des Münchner Autobauers BMW. Immer wieder zeigte er sich mit dem Wagen. Eigentlich verwunderlich, da er trotz seines Reichtums auf Luxus weitestgehend verzichtete. Für ihn stand BMW allerdings nicht für Fahrfreude und Status, die Erklärung ist viel einfacher: BMW stand für den Musiker für "Bob Marley and the Wailers". Unter diesem Namen tourte er viele Jahre mit seiner Band um die Welt.

Bob Marley soll knapp 50 Kinder gehabt haben

Zugegeben, die Zahlen können nicht bestätigt werden. Fakt ist allerdings, dass Bob Marley in seinem kurzen Leben sehr viele Kinder zeugte. Elf leibliche Kinder hat er zu Lebzeiten offiziell als die Seinen anerkannt. Allerdings ranken sich Gerüchte um eine Vielzahl weiterer Nachfahren. Die Angaben schwanken, allerdings ist immer wieder die Zahl 46 zu lesen.

Er hatte nie einen echten Chart-Hit

"No Woman, No Cry", "I Shot The Sheriff", "Could You Be Loved", "Buffalo Soldier" oder auch "Is This Love": Noch immer werden seine Lieder rund um die Welt gehört. Gefühlt hatte Bob Marley weltweit zig Nummer-eins-Songs. Doch weit gefehlt: In seiner ganzen Karriere landete keine einzige seiner Single-Auskopplungen in den deutschen Top-Ten-Charts. Dies gelang ihm zwar immerhin achtmal in den USA, dennoch hatte er auch dort keinen Hit an der Spitze der Charts. Die beste Platzierung schaffte er mit "Could You Be Loved" auf Rang fünf in den USA und Platz 13 in Deutschland - übrigens posthum.

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