Birds of Prey: The Emancipation of Harley Quinn: Margot Robbies bunte Antiheldenreise

Am 6. Februar landen die "Birds of Prey" in den deutschen Kinos. Hier die wichtigsten Infos zu Margot Robbies heldenhafter Zerstörungsorgie.

Selbst ist die Frau: Die "Birds of Prey" rund um Harley Quinn (Margot Robbie, Mitte)

Frauen an die Macht! Zwar kommen die Comicverfilmungen von DC bei Zuschauern und Kritikern im Schnitt bei Weitem nicht so gut weg, wie jene von Marvel. Dafür kann sich Filmstudio Warner auf die Fahnen schreiben, mit "Wonder Woman" (2017) der ersten weiblichen Heldin einen eigenen Film spendiert zu haben - das unrühmliche "Catwoman"-Machwerk schweigen wir absichtlich tot. Und auch die erste komplett weibliche (Anti-)Heldentruppe geht dank "Birds of Prey: The Emancipation of Harley Quinn" aufs DC-Konto. Wissenswertes zum kunterbunt-düsteren Film, der in Deutschland am 6. Februar anläuft, gibt es hier.

Worum geht es?

Als Gothams bösartiger, narzisstischer Verbrecher Roman Sionis (Ewan McGregor, 48) und seine umtriebige rechte Hand Zsasz ein junges Mädchen namens Cass zur Zielscheibe machen, steht die Stadt auf der Suche nach ihr Kopf. Weil aber ein gewisser Bruce Wayne alias Batman zwischenzeitlich verschwunden ist und sich auch sonst kein Herr der Schöpfung berufen fühlt, Cass zu helfen, wird diese Aufgabe einer ungewöhnlichen Truppe "Greifvögel" zuteil.

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©RTL / Gala

Die Wege von Harley (Margot Robbie, 29), Huntress (Mary Elizabeth Winstead, 35), Black Canary (Jurnee Smollett-Bell, 33) und Renee Montoya (Rosie Perez, 55) kreuzen sich, und das ungewöhnliche Quartett hat keine andere Wahl, als sich zusammenzuschließen, um Roman zu Fall zu bringen.

Frauenpower und ein Schurkenwechsel

Nicht nur vor der Kamera ist bei "Birds of Prey" Frauenpower angesagt. Das Drehbuch verfasste Christina Hodson, Regie übernahm Hollywood-Newcomerin Cathy Yan. Zudem fungiert Hauptdarstellerin Robbie auch als Produzentin.

Bei der Rolle des männlichen Bösewichts wurde derweil durchgewechselt. Eigentlich hätte dem Vernehmen nach Oswald Chesterfield Cobblepot alias der Pinguin der Gegenspieler sein sollen. Weil der aber kurz danach als Robert Pattinsons (33) Widersacher in "The Batman" auserkoren wurde, entschied man sich um und Ewan McGregor wurde zu Roman Sionis (Black Mask). Den Pinguin in "The Batman" wird Colin Farrell (43) mimen.

Die Sache mit "Suicide Squad"

Eigentlich soll "Birds of Prey" unabhängig zu dem mäßigen "Suicide Squad" (2016) stehen. Gleich zu Beginn des Films gibt es aber dennoch eine Referenz zu dem Film von David Ayer (52). Tatsächlich benutzt Yan sogar Material aus dem Vorgängerstreifen, das Robbies Figur Harley Quinn noch einmal dabei zeigt, wie sie in Kontakt mit einer gefährlichen ACE-Chemikalie gerät. Nachgeholt werden muss "Suicide Squad" aber (zum Glück) nicht, um mit den "Birds of Prey" loslegen zu können.

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