Berlinale 2012: Die Stars zieht es nach Berlin

Von Angelina Jolie über Tom Hanks und Meryl Streep bis hin zu Bollywood-Star Shah Rhukh Khan: In diesem Jahr geht es auf der Berlinale besonders prominent zu

Berlinale 2012

Filmfestival

Die 61. Berlinale

Diane Kruger lauscht den Worten der Redner.
Hannah Herzsprung
Der große Moment: Festival-Direktor Dieter Kosslick und Jury-Chefin Isabella Rossellini freuen sich, den Goldenen Bären dem iran
Die Freude bei der Schauspielerin Sarina Farhadi und dem Team um Regisseur Asghar Farhadi ist übergroß.

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Wenn ab dem 9. Februar die deutsche Hauptstadt wieder ganz im Zeichen des Films steht, erstarkt Berlin auch abermals als beliebter Tummelplatz für die Hollywood-Prominenz.

In diesem Jahr haben sich besonders viele Stars angemeldet, allen voran Hollywood-Ikonen Meryl Streep und Angelina Jolie. Streep wird auf dem Filmfest für ihr Lebenswerk ausgezeichnet, ihre besten Kinohits laufen ihr zu Ehren außer Konkurrenz im Programm.

Und Jolie stellt in Berlin ihren Film "In a Land of Blood and Honey" vor. Es ist ihr Regiedebüt - und harte Kost noch dazu: Jolie hat sich darin eine Liebe während des Balkankriegs vorgenommen. Für diese Thematik wird die ehemalige "Tomb Raider"-Darstellerin auch bei der "Cinema for Peace"-Gala geehrt, die zur Zeit der Berlinale ebenfalls in Berlin stattfindet.

Tom Hanks und Sandra Bullock wollen der Hauptstadt ebenfalls einen Besuch abstatten. Im Gepäck: ihr Film "Extrem laut und unglaublich nah", die Verfilmung eines 9/11-Romans. Beinahe zeitgleich will es auch Bollywood-Beau Shah Rukh Khan noch einmal wissen und präsentiert im Rahmen des Festivals den zweiten Teil seines Agenten-Streifens "Don", der unter anderem in Berlin gedreht wurde.

Und wer bekommt in diesem Jahr den Bären? Darüber entscheidet wieder eine hochkarätig besetzte Jury. Vorsitzender ist der britische Regisseur Mike Leigh. Ihm stehen Showgeschäft-Größen wie Jake Gyllenhaal und Charlotte Gainsbourg zur Seite, ebenso wie der französische Filmemacher François Ozon.

Filmfestbesucher dürfen sich damit auf die eine odere andere Chance freuen, eine echte Hollywood-Größe zu Gesicht zu bekommen. Und die Berliner: Die nehmen es gelassen. Schließlich gehört das prominente Kommen und Gehen mittlerweile beinahe zu ihrem Alltag.

smb

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