Barbara Schöneberger: Nicht gut informiert

Moderatorin Barbara Schöneberger bekam wegen ihrer Babypause nicht allzu viel vom ESC-Vorentscheid mit. Trotzdem wird sie für die ARD im Rahmen des Gesangswettbewerbs als Moderatorin arbeiten

Barbara Schöneberger (39) will sich ihrer ESC-Moderation ganz "unvorbereitet" stellen.

Der TV-Liebling ('Blondes Gift') wird im Rahmen des Eurovision Song Contests für die ARD den 'Countdown für Malmö' sowie die 'Grand Prix Party' auf der Hamburger Reeperbahn moderieren. Als die Blondine dem Sender zusagte, war sie sich allerdings nicht über das Ausmaß ihrer Aufgabe bewusst. "Mir war anfangs gar nicht klar, dass das im Fernsehen übertragen wird. Ich dachte, das wird einfach eine lustige Veranstaltung auf der Reeperbahn", gestand die schöne Deutsche der 'teleschau'. Diese Planlosigkeit sei auch kein Einzelfall. "Auf diese Art treffe ich immer meine Zusagen. Ich bin einfach nicht gut informiert."

Dass die gebürtige Münchnerin nicht allzu viel vom Vorentscheid zum ESC mitbekommen hat, kann man ihr jedoch nicht verdenken. Im Januar brachte sie ihr zweites Kind zur Welt und dementsprechend drehte sich in der Babypause alles um ihre kleine Tochter. Die Sehnsucht nach ihrer Arbeit sei in dieser Zeit "winzig" gewesen, erzählte die Fernsehfrau offen. "Ich finde meinen Job generell den tollsten. Wenn ich auf der Bühne stehe, denke ich, ich bin im Himmel. Gleichzeitig möchte ich nie weg von zu Hause und finde die Aussicht auf Arbeit schrecklich." Dieses Dilemma wolle sie zwar auf Dauer lösen, das Wie müsse sie jedoch erst noch herausfinden. Und auch wenn sie sich selbst als "faul" bezeichnete, ein Leben ohne den Job kann sie sich nicht vorstellen. "Ich glaube, dass man auf Dauer verlottert, wenn man nicht arbeitet. Man muss sich immer wieder in Situationen bringen, die einen fordern und sogar überfordern. Daran wächst man. Wenn ich das nicht habe, werde ich so ein ganz unzufriedenes kleines Hausmütterchen", erzählte Schöneberger.

Soweit sollte es dank ihres bevorstehenden TV-Einsatzes jedoch nicht kommen. Die Schöne war zunächst zwar "sehr beunruhigt", weil sie von dem ganzen ESC-Trubel nichts mitbekommen hatte, mittlerweile sieht sie ihrer Moderation jedoch gelassen entgegen: "Ich finde grundsätzlich, dass es völlig reicht, wenn man diesen verrückten ESC-Abend ganz unvorbereitet auf sich wirken lässt", meinte Barbara Schöneberger.

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