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BAFTA Oscar, wir kommen


Die letzten wichtigen Trophäen für Filmschaffende vor den Oscars wurden in London von der Britischen Filmakademie vergeben - in einer glanzvollen Gala mit vielen berühmten Gästen. Die Sieger: oft Bekannte

Wer wohl alles schon Gratulationsbriefe an Daniel Day-Lewis vorbereitet? Glaubt man den klassischen Indikatoren - Golden Globes, Bafta, Berlinale-Trubel -, dann darf man sich den sympathischen Mann mit dem Zauselkopf ruhig schon mal mit einem goldenen Buben in der Hand vorstellen. Denn auch bei den Preisen der Britischen Filmakademie konnte er als bester Hauptdarsteller (in "There will be Blood") punkten.

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Als beste Hauptdarstellerin wurde die Französin Marion Cottilard in "La Vie en Rose" geehrt. Für große Auftritte in kleineren Rollen gingen die Preise an Javier Bardem ("No Country for Old Men") und Tilda Swinton ("Michael Clayton"). Die Trophäe für den besten Film vergaben die Engländer - ganz patriotisch - an die Literaturverfilmung "Atonement" von Joe Wright mit Keira Knightley und James McAvoy, die auch Oscar-nominiert ist. Mit Preisen für die beste Regie, den Nebendarsteller und Kamera konnte sich auch der Oscar-nominierte Film "No Country for Old Men" in aussichtsreiche Stellung bringen.

Anlass zum Jubel gab es jedoch auch für ein deutsches Filmteam: Den Preis für den besten nicht-englischsprachigen Film gewann nämlich "Das Leben der Anderen", ein deutscher Streifen, der mit diesem Preis seinen Siegeszug durch die westliche Filmwelt komplettiert. Aus Amerika kommt der von der Filmakademie zum aussichtsreichsten Jungstar gekürte Darsteller Shia LaBeouf, der im vergangenen Jahr in Filmen wie "Transformers" und "Disturbia" zu sehen war und im kommenden Indiana-Jones-Film an der Seite von Harrison Ford auftreten wird.

Die fünf wichtigen Preisträger unter den Schauspielern stellen wir auf den nächsten Seiten kurz vor...

Daniel Day-Lewis

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Daniel Michael Blake Day-Lewis kommt aus einer ganzen Familie von Film- und Literaturschaffenden. Seinen ersten Leinwandauftritt hatte er 1972 in "Sunday, Bloody Sunday". Obwohl er viele Jahre seines Arbeitslebens auf der Theaterbühne verbrachte, taucht er doch alle paar Jahre plötzlich wieder in Filmpreis-Nominierungslisten auf - kluger Rollenwahl sei Dank. 1990 gewann er einen Oscar, in den Jahren 1994 und 2003 war er jeweils - wie in diesem Jahr - für den Goldjungen nominiert.

Marion Cotillard

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Für die 32-jährige bedurfte es nur einer großen Rolle, um sich in den internationalen Preishimmel zu erheben: die der Sängerin Edith Piaf im französischen Film "La Vie en Rose". So triumphierte sie schon 2007 auf der Berlinale, so gewann sie einen Golden Globe, nun kam der BAFTA.

Javier Bardem

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Kein anderer spanischer Schauspieler wurde mit so vielen Preisen überhäuft wie Javier Bardem. John Malkovich engagierte Javier für sein Regiedebüt "Der Obrist und die Tänzerin", für "Montags in der Sonne" erhielt er 2003 einen "Goya" - den "spanischen Oscar". Zwei Jahre später wurde sein Film "Das Meer in mir" dann mit dem echten Oscar für den besten ausländischen Film ausgezeichnet.

Tilda Swinton

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Die Engländerin mit der extrablassen Haut und den besonders eindringlichen Augen ist eine Exotin im Filmgeschäft - selten ist sie zu sehen, und dann oft in sehr extravaganten Rollen, als Erzengel oder Eishexe beispielsweise. Vielleicht liegt es daran, dass Filmpreis-Nominierungen bisher kein gewohntes Terrain für die 47-Jährigen sind.

Shia LaBeouf

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Aufgewachsen im Armenviertel von Los Angeles, hat Shia als Sohn eines Heroinabhängigen schon früh die Schattenseiten des Lebens kennengelernt. Sein Ziel: "Ich möchte eine Karriere wie Humphrey Bogart, Charlie Chaplin und Sean Penn und nicht so enden wie Lindsay Lohan." Indiana-Jones-Filmpartner Harrison Ford jedenfalls glaubt an den ehrgeizigen Jungstar.

gala.de


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