Avengers: Endgame: Von wegen! Das ist der erfolgreichste Film

"Avengers: Endgame" hat gerade einen neuen Rekord an den Kinokassen aufgestellt. Der gilt aber nur für die heutige Zeit.

"Vom Winde verweht" kam 1939 in die Kinos

"Avengers: Endgame" ist gerade an "Avatar" vorbeigezogen und nun der Film mit dem höchsten Einspielergebnis (über 2,79 Milliarden US-Dollar weltweit) aller Zeiten. Während die beiden Filme in einem Abstand von zehn Jahren veröffentlicht wurden und daher gut vergleichbar sind, wird es allerdings schwieriger, wenn es um Erfolgsfilme geht, die vor Jahrzehnten in die Kinos gekommen sind.

"Vom Winde verweht" erschien 1939 - und laut Schätzungen von "guinnessworldrecords.com" hätte der Streifen mit heutigen Ticketpreisen etwa 3,44 Milliarden Dollar weltweit eingespielt: Steigende Kinokartenpreise bedeuteten, dass die Filme mit Einnahme-Rekorden fast alle neuere Streifen sind, heißt es da. Obwohl "Vom Winde verweht" international nur 393,4 Millionen US-Dollar einspielte, liege der Film in einer inflationsbereinigten Liste mit Gesamteinnahmen von 3,44 Milliarden US-Dollar an der Spitze.

Milow

Für "Sing meinen Song" lernte er extra Deutsch

Milow
Als Milow für "Sing meinen Song - Das Tauschkonzert" angefragt wurde, musste er für seine Teilnahme eine Voraussetzung erfüllen: Deutsch sprechen.
©Gala

Ein Film der Rekorde

Vivien Leigh (1913-1967) als Scarlett O'Hara und Clark Gable (1901-1960) als Rhett Butler machten "Vom Winde verweht" unsterblich. Mit fast vier Stunden Laufzeit war es damals der Film mit der längsten Spieldauer. Rund vier Millionen US-Dollar hat die Produktion gekostet, was ihn zu seiner Zeit auch zum teuersten Film überhaupt machte. Bei der Oscarverleihung 1940 gab es für den Film acht Oscars sowie zwei Ehren-Oscars.

Das Mega-Filmprojekt stammte am Ende von drei Regisseuren. George Cukor (1899-1983) hatte den Film zwei Jahre lang geplant, verließ den Dreh dann aber nach 18 Tagen. Gerüchten zufolge soll er sich mit dem Produzenten überworfen haben und angeblich soll es auch mit Clark Gable und ihm Probleme gegeben haben. Jedenfalls übernahm Victor Fleming (1889-1949), der dann angeblich zwischenzeitlich einen Zusammenbruch hatte und sich für ein paar Wochen verabschiedete, um sich zu erholen. Sam Wood (1883-1949) vertrat ihn. Am Ende war der Film das Produkt aus 18 Tagen Cukor, 93 Tagen Fleming und 24 Tagen Wood. Den Oscar als bester Regisseur teilte Fleming aber nicht.

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