Anke Engelke Auf TV-Mission

Anke Engelke
© Bang
Anke Engelke hat eine neue Talkshow und richtet sich an alle, die kein Fernsehen mehr gucken

Anke Engelke will dem deutschen Fernsehen mit ihrer Talkshow "Anke hat Zeit" etwas Gutes tun.

Die Komikerin richtet sich mit der "WDR"-Sendung an Leute, die nicht mehr fernsehen, weil es ihnen an Qualität fehlt. In der "'faz" rief sie jetzt auf: "Leute, das müsst ihr sehen. Das ist Fernsehen für euch, die ihr sonst kein TV mehr guckt."

Für das 90-minütige Format lädt sich die Entertainerin keine Promis ein, sondern lieber Künstler und solche, die etwas zu erzählen haben. Klar, dass sie damit nicht die breite Masse anspricht. Es geht Engelke nicht um Quoten. "Interessiert mich nicht. Wobei ich mir für diese Art Fernsehen natürlich ganz, ganz viele Zuschauer wünsche, ich habe ja eine Mission", so die 48-Jährige. Sie wolle sich aber nicht über Erfolg definieren. Das sei nicht ihr Motor.

Mit der sechsten Sendung am 15. Juli erregte sie aber doch Aufsehen. Engelke interviewte nämlich keinen Geringeren als den im Exil lebenden Julian Assange. Im Gespräch ging es um sogenannte "Supernerds" wie den "Wikileaks"-Gründer selbst und welche Gefahr von Facebook, Google und der NSA tatsächlich ausgehe.

Mit solchen Aktionen mäkelt die "Ladykracher"-Macherin also nicht nur am deutschen TV, sondern packt an. "Ich bin immer für Handeln, für wahren Aktivismus", so Engelke.

Bang Gala


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