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Andrea Berg Quoten-Hoffnung fürs ZDF

Das ZDF plant angeblich zwei TV-Formate mit Schlagersängerin Andrea Berg. Die soll, ähnlich wie schon Helene Fischer, besonders am Samstagabend für neue Quotenhöhen sorgen

Andrea Berg, 48, soll laut "Spiegel"-Berichten derzeit mit dem ZDF über zwei eigene Sendungen verhandeln. Für den Schlagerstar würde das ein Wechsel von der ARD bedeuten würde, denn bisher übertrug "Das Erste" die Auftritte der Sängerin.

Zu den Programmplänen zähle zum Einen die Aufzeichnung von Andrea Bergs Open-Air-Konzert am 19. Juli, das im Sommer im ZDF ausgestrahlt werden soll. Außerdem verhandele das Management gerade auch um eine eigene Samstagabend-Show für Andrea Berg, die - falls sie umgesetzt wird - im Herbst 2015 starten würde, schreibt die "Bild"-Zeitung.

Das ZDF hatte zuletzt wenig Glück mit seinen Shows. Erst verkündete Markus Lanz das Ende von "Wetten, dass..!", dann wurde Michelle Hunzikers "Überraschungsshow" nur nach einer Folge wieder abgesetzt.

Jetzt scheint der TV-Sender offenbar auf die 48-Jährige Schlagerkönigin zu setzen. Die Rechnung könnte aufgehen, denn hinter der Entertainerin steht eine große Fangemeinschaft. Im Januar vergangenen Jahres schalteten etwa 6,4 Millionen Menschen zu ihrer Jubiläums-Konzertsendung "20 Jahre Andrea Berg" in der ARD ein - Quoten wie diese könnte der Samstagabend im ZDF gut vertragen.

Bereits im vergangenen Jahr warb der Mainzer Sender Schlagergröße Helene Fischer von der ARD ab und produzierte mit ihr "Die Helene Fischer Show", die am Zweiten Weihnachtsfeiertag knapp fünf Millionen Zuschauer vor den Fernseher lockte. Die nächsten Helene-Fischer-Shows für die Feiertage Ende dieses Jahres sind bereits in Planung, verriet ZDF-Programmdirektor Norbert Himmler vor kurzem der Zeitschrift "Auf einen Blick".

Die Shows mit Andrea Berg dürften ähnliche Erfolge erzielen, schließlich liefern sich Helene Fischer und Andrea Berg regelmäßig ein Kopf-an-Kopf-Rennen um die Spitze der Schlagercharts.

Angeblich handelt es sich bei den Andrea-Berg-Shows aber vorerst um Pläne, Verträge seien bisher nicht unterzeichnet worden, so die "Bild"-Zeitung.

kre Gala


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