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"And Just Like That ..." Enthüllt! Stanfords Story, wenn Willie Garson nicht gestorben wäre

Mario Cantone, Sarah Jessica Parker und Willie Garson in "And just like that ...".
Mario Cantone, Sarah Jessica Parker und Willie Garson (†) (v.l.n.r.) in "And just like that ...".
© ZUMA Press / imago images
Willie Garson ist während der Dreharbeiten zum "Sex and the City"-Reboot "And Just Like That ..." gestorben. Nun verrät der Drehbuchautor der Serie, wie es mit Garsons Rolle als Stanford Blatch weitergegangen wäre, wenn der Schauspieler noch leben würde.

Stanford Blatch (Willie Garson, †57) ist der beste Freund von Carrie Bradshaw (Sarah Jessica Parker, 56). Zusammen machte das Duo sowohl in der HBO-Serie "Sex and the City" als auch im Reboot "And Just Like That ..." New York unsicher und war in guten sowie schlechten Zeiten füreinander da – bedingungslos. Doch in der vierten Folge des Reboots verlässt Standford plötzlich die USA und zieht berufsbedingt nach Tokio. Carrie schreibt er zum Abschied einen Brief, von seinem Ehemann Anthony (Mario Cantone, 62) trennt er sich.

Willie Garson: Seine Krankheit veränderte "And Just Like That ..."

Das war so allerdings nicht geplant. "Er war in allen 10 Episoden dabei. Bevor ich wusste, dass Willie krank war und die Serie nicht zu Ende bringen konnte, sollte Stanford eine Midlife-Crisis bekommen", verrät nun Drehbuchautor Michael Patrick King, 67, im Interview mit "Variety". "Stanfords Figur hatte immer eine Grenzkarriere als Manager, und wir wollten die Tatsache erforschen, dass es keine echte Karriere war", so King weiter. "Carrie und er sollten die Veränderungen spüren. Anthony [Stanfords Ehemann] und er hätten sich wahrscheinlich sowieso getrennt."

"Es gab eine Reihe von wirklich lustigen, koketten, urkomischen Vertrauensszenen mit Carrie, die ich geliebt habe. Diese alte, sehr spezielle Chemie zwischen Carrie und Stanford, die auf der Einzigartigkeit von Willies und Sarah Jessicas Geschichte beruht", sagt Michael Patrick King über sein ursprüngliches Drehbuch.

"Das fadenscheinigste Drehbuch, das ich je geschrieben habe"

Dass er Willie Garson dann aus der Serie schreiben musste, war für ihn alles andere als leicht. "Leben und Tod ist eine Sache in der Fiktion: Wenn es real ist, ist es nicht lustig oder niedlich. Ich wollte nicht einmal erzählerisch mit der Frage kokettieren, wo er ist", erklärt King gegenüber "Variety". "Ich wusste, dass sich das Publikum nicht darauf einlassen würde, weil sie wussten, dass er nie wieder zurückkommen würde. Es ist das fadenscheinigste Drehbuch, das ich je geschrieben habe [...]."

Willie Garson verstarb im September vergangenen Jahres mit nur 57 Jahren an den Folgen von Bauchspeicheldrüsenkrebs. Während der  Dreharbeiten zu "And Just Like That..." wussten seine Kolleg:innen nichts von seinem Kampf gegen die Krankheit, nur Sarah Jessica Parker war frühzeitig eingeweiht. 

Verwendete Quelle: variety.com, people.com

aen Gala


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